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Wirtschaft Deutsche Aktien leiden unter Italien-Krise
Mehr Welt Wirtschaft Deutsche Aktien leiden unter Italien-Krise
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12:24 10.12.2012
Die italienische Regierungskrise beeinflusst deutsche Aktien. Quelle: dpa
Frankfurt am Main

Seit Mitte November hatte der Leitindex zeitweise mehr als acht Prozent gewonnen und vergangene Woche noch ein Jahreshoch nach dem anderen erklommen. Der MDax verlor am Montag 0,70 Prozent auf 11 813 Punkte und der TecDax büßte 0,75 Prozent auf 830 Punkte ein.

Vor allem der europäische Bankensektor litt unter der Regierungskrise in Italien. Im Sog dieser Entwicklung büßten die Titel von Commerzbank und Deutscher Bank jeweils mehr als zwei Prozent ein. Damit nahmen sie die beiden letzten Plätze im Dax ein.

Die Aktien von ThyssenKrupp schafften es nach Medienberichten zum Stahlgeschäft und vor Zahlen knapp ins Plus und hielten sich somit besser als der Markt. Einen leicht positiven Einfluss räumten Händler der Prüfung von Optionen für die deutschen Stahlwerke ein. Am heutigen Montag beschäftigt sich eine Aufsichtsratssitzung mit den Stahlwerken in Amerika sowie dem Umbau des Vorstands. Mögliche Schadensersatzforderungen an das frühere Management für kostspielige Investitionen in Stahlwerke in den USA und Brasilien waren laut Börsianern dagegen kein Kursfaktor. Für die Papiere von MDax-Aufsteiger Talanx ging es um gut anderthalb Prozent aufwärts.

dpa

Opel macht ernst: Der defizitäre Autobauer reagiert auf anhaltende Verluste und teure Überkapazitäten und macht die Fahrzeugfertigung in Bochum mit 3000 Beschäftigten dicht. Ganz zurückziehen will sich der Hersteller aus dem Ruhrgebiet aber nicht.

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Athen hat die Frist für den Rückkauf griechischer Staatsanleihen bis zum 11. Dezember verlängert. Dies teilte die Schuldenagentur in der griechischen Hauptstadt am Montag auf ihrer Interseite mit.

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Die Deutsche Telekom ist Berichten entgegengetreten, wonach sie künftig dem Internetdienstleister 1&1 den Vertrieb von Handy-Verträgen ermöglichen wird. „Es gibt keine Vereinbarungen zwischen der Deutschen Telekom und der 1&1 bezüglich der Vermarktung von Mobilfunk durch die 1&1“, sagte ein Telekom-Sprecher am Montag.

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