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Wirtschaft Starke Einbußen bei der Bahn
Mehr Welt Wirtschaft Starke Einbußen bei der Bahn
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08:39 17.02.2014
Quelle: dpa/Symbolbild
Berlin

Wie das Magazin „Der Spiegel“ berichtet, hatte die Bahn im Jahr 2012 mit knapp 1,5 Milliarden Euro noch mehr als das Doppelte verdient. Da der Bund eine Dividende von 525 Millionen Euro verlange, müsse das Unternehmen voraussichtlich fast den kompletten Gewinn ausschütten, hieß es.

Der Gewinn vor Steuern beträgt den Angaben zufolge etwa 850 Millionen Euro. Der Umsatz sei mit 39 Milliarden Euro im Vergleich zum Vorjahr stabil geblieben. Als Gründe für die Gewinneinbußen nannte der „Spiegel“ Probleme bei der Logistiktochter Schenker, gestiegene Personalkosten und höhere Rückstellungen. Er beruft sich auf Aufsichtsratskreise. Ein Bahn-Sprecher wollte den Bericht nicht kommentieren. Er verwies auf den 27. März – dann will die Bahn ihre Bilanz vorstellen. Für Bahn-Chef Rüdiger Grube würden die genannten Zahlen das schlechteste Ergebnis seiner bisherigen Amtszeit bedeuten.

Das Magazin „Focus“ berichtete unterdessen, dass sich nicht nur im Arbeitnehmerlager, sondern auch auf der Kapitalseite Widerstand gegen einen Wechsel des früheren Kanzleramtschefs Ronald Pofalla (CDU) in den Bahn-Vorstand formiere. „Insbesondere in der gegenwärtigen Diskussion um Kostensenkungen und preisliche Wettbewerbsfähigkeit wäre eine weitere Vergrößerung des Vorstands nur für diese Funktion auch im Hinblick auf die damit verbundenen Kosten und die Wirkung auf die Mitarbeiter und die Öffentlichkeit fragwürdig“, schrieb Bahn-Aufsichtsrat Heinrich Weiss laut „Focus“ an das Präsidium des Kontrollgremiums. Weiss schlug demnach vor, Pofalla die Aufgabe als Cheflobbyist in der Position eines „Generalbevollmächtigen“ zu übertragen.

dpa/afp

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