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Wirtschaft Corona-Krise bringt Luftverkehr Umsatzverlust in Milliardenhöhe
Mehr Welt Wirtschaft Corona-Krise bringt Luftverkehr Umsatzverlust in Milliardenhöhe
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18:40 14.02.2020
Die Lufthansa (hier bei einen Start in Frankfurt/Main) fliegt bis auf weiteres das chinesische Festland nicht mehr an. Quelle: imago images/Arnulf Hettrich
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Montreal/Frankfurt

Der Ausbruch des neuartigen Coronavirus führt bei den Fluggesellschaften zu milliardenschweren Umsatzausfällen. Die Internationale Zivilluftfahrtorganisation ICAO geht in einer ersten Schätzung von 4 bis 5 Milliarden Dollar (3,7 bis 4,6 Mrd Euro) für das erste Quartal aus. Die ökonomischen Auswirkungen dürften damit nach Einschätzung der UN-Sonderorganisation stärker ausfallen als bei der Sars-Epidemie im Jahr 2003.

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Der Organisation zufolge haben ausländische Airlines ihr Angebot zum chinesischen Festland inzwischen um 80 Prozent reduziert, während die heimischen Carrier 40 Prozent weniger internationale Verbindungen anbieten. Rund 70 Gesellschaften hätten ihr Angebot ganz unterbrochen, weitere 50 die Verbindungen ausgedünnt.

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Ursprünglich sei für das erste Quartal ein Ausbau des China-Verkehrs um 9 Prozent geplant gewesen, so die ICAO. Nun sei für diesen Zeitraum mit einem Rückgang um bis zu 41 Prozent im Vergleich zu den Planungen zu rechnen, was bis zu 19,6 Millionen Passagieren entspreche.

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In den Umsatzschätzungen sind laut ICAO weder das Frachtgeschäft noch Inlandsflüge oder die ebenfalls in Mitleidenschaft gezogenen Verbindungen nach Hongkong, Macao oder Taiwan berücksichtigt. Umsatzverluste durch ausbleibende chinesische Touristen würden ebenfalls in Milliardenhöhe in Japan und Thailand erwartet.

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RND/dpa

Der Artikel "Corona-Krise bringt Luftverkehr Umsatzverlust in Milliardenhöhe" stammt von unserem Partner, dem RedaktionsNetzwerk Deutschland.