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Wirtschaft Stahlindustrie: Keine illegale Preisabsprache
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12:36 11.12.2014
Das Bundeskartellamt hat entschieden, dass es keine illegalen Preisabsprachen in der Stahlindustrie gab. Quelle: Oliver Berg/dpa
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Bonn

Nach fast zweijährigen Ermittlungen hat das Bundeskartellamt am Mittwoch das Verfahren wegen des Verdachts illegaler Preisabsprachen gegen drei führende europäische Stahlkocher eingestellt. Anfang 2013 waren ThyssenKrupp, Voestalpine und ArcelorMittal ins Visier der Kartellbehörde geraten. Ende Februar vergangenen Jahres hatte dann eine Durchsuchungsaktion in den Geschäftsräumen der drei Unternehmen für Aufsehen gesorgt. Hintergrund der Ermittlungen war der Verdacht von illegalen Preisabsprachen bei Blechen für die Autoindustrie.

Der Verdacht habe durch die sichergestellten Beweismittel nicht bestätigt werden können, teilte das Bundeskartellamt am Donnerstag unter Hinweis auf die am 28. Februar 2013 durchgeführte Durchsuchungsaktion mit. Eine ThyssenKrupp-Sprecherin wollte zu der Mitteilung keine Stellung nehmen. ArcelorMittal und Voestalpine waren für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen.

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Auch im vergangenen Jahr von ThyssenKrupp eingeleitete interne Ermittlungen hatten nach früheren Angaben des Unternehmens keine Hinweise auf ein Autostahlkartell geliefert. Ein derartiges Kartell-Verfahren hätte Sprengkraft für den größten deutschen Stahlkonzern entwickeln können, da die Autobranche zu den Hauptabnehmern der Stahlsparte des Unternehmens gehört. Aufgrund vorangegangener Kartellverstöße wäre ThyssenKrupp außerdem Wiederholungstäter gewesen.

dpa

11.12.2014
10.12.2014