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Wirtschaft Boeing hofft auf Ende der Luftfahrtkrise
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11:58 15.06.2009
Scott Carson, Chef der Boeing-Zivilsparte, hofft bei der Luftfahrtkrise auf eine Erholung. Quelle: Eric Piermont/afp

„Wir haben den Eindruck, dass es Gründe gibt, auf einen Beginn einer Erholung im kommenden Jahr zu hoffen“, sagte der Chef der Boeing-Zivilsparte, Scott Carson, am Montag. Sicher sei das allerdings nicht. Der europäische Konkurrent Airbus zeigte sich zum Auftakt wichtigsten Treffen der Luftfahrtbranche in diesem Jahr vorsichtig: Er wisse nicht, ob ein Ende der Krise in Sicht sei, sagte der Chef der Airbus-Mutter EADS, Louis Gallois, der „Süddeutschen Zeitung“. „Für 2010 sehen wir noch nicht klar.“

Airbus rechne „nicht mit vergleichbar großen Aufträgen“ wie bei der letzten Messe auf dem Gelände des Flughafens Le Bourget bei Paris vor zwei Jahren, sagte Gallois. „Die Kunden halten sich zurück.“ Für Airbus sei die Messe eine Gelegenheit, mit ihnen über die Lage zu sprechen. „Vielleicht verstehen wir danach ja besser, an welcher Stelle der Krise wir uns gerade befinden.“

Boeing schloss aus, dass zu der Messe doch noch der Erstflug des als besonders spritsparend angepriesenen Langstreckenflugzeugs 787 Dreamliner stattfinden könnte. Wegen technischer Probleme hatte der US-Konzern diesen immer wieder verschoben. Carson bekräftigte, die 787 solle bis Ende des Monats erstmals abheben.

Die Pariser Luftfahrtmesse feiert in diesem Jahr ihren hundertsten Geburtstag. Bis Sonntag nehmen 2000 Aussteller aus 48 Ländern teil. Überschattet wird das Branchentreffen nicht nur von der Wirtschaftskrise, sondern auch durch eine Sicherheitsdebatte wegen des Absturzes einer Airbus-Maschine der Air France vor zwei Wochen über dem Atlantik.

afp

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