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Wirtschaft Bei Opel müssen sich Management und Arbeitnehmer einigen
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13:21 25.02.2013
Seit Monaten verhandeln Opel-Management und Arbeitnehmer über ein Sparprogramm.Bis Donnerstag muss eine Entscheidung fallen. Quelle: dpa
Bochum/Rüsselsheim

Woche der Entscheidung bei Opel? Der angeschlagene Autobauer hält an dem Ziel fest, die Verhandlungen mit den Arbeitnehmern über einen neuen Sparkurs in Deutschland noch in dieser Woche abzuschließen. Das Ultimatum von Aufsichtsratschef Steve Girsky, wonach die Gespräche im Februar beendet werden müssen, habe weiter Bestand, war am Montag aus Unternehmenskreisen zu hören. Dabei geht es vor allem auch um die Frage, ob am Standort Bochum nur bis Ende 2014 oder zwei Jahre länger Autos vom Band laufen sollen. Ein IG Metall-Sprecher in Düsseldorf sagte, es werde ohne Pause verhandelt.

Am Montag informierte Opel-Personalvorstand Holger Kimmes die Beschäftigten im Ruhrgebiet in einer Betriebsversammlung über die Positionen des Unternehmens. Details wurden zunächst nicht bekannt.

Nach Angaben eines Unternehmenssprechers wurde die Produktion in Bochum während der Belegschaftsversammlung gestoppt. Nähere Angaben zu den Inhalten der Diskussion wollte der Sprecher nicht machen. Neben Vertretern der Werksleitung soll auch der Bochumer Betriebsratsvorsitzende Rainer Einenkel zu der Belegschaft sprechen. Die Veranstaltung findet in einer öffentlich nicht zugänglichen Halle auf dem Werksgelände statt.

Opel fährt massive Verluste ein und muss die Kosten daher drücken. Seit Monaten verhandeln Management und Arbeitnehmer über ein Sparprogramm. Unter anderem hatte Girsky gefordert, dass die Mitarbeiter auf Tariferhöhungen verzichten, bis Opel wieder in den schwarzen Zahlen ist.

Die Tarifkommission der IG Metall bei Opel fordert hingegen, dass alle Standorte und eine möglichst große Zahl von Arbeitsplätzen über 2016 hinaus gesichert werden müssten, um den Produktions- und Entwicklungsstandort Deutschland langfristig zu erhalten. Bislang fehlten allerdings verlässliche Zusagen des Managements, kritisiert die Gewerkschaft. Nach aktuellem Stand sind betriebsbedingte Kündigungen und Werksschließungen bei der Adam Opel AG bis 2014 ausgeschlossen, über die Verlängerung bis 2016 wird verhandelt.

dpa

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