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Wirtschaft Arcandor-Chef sieht Karstadt-Konzern in schwerer Lage
Mehr Welt Wirtschaft Arcandor-Chef sieht Karstadt-Konzern in schwerer Lage
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15:02 19.04.2009
Die Hauptverwaltung der Arcandor AG in Essen Quelle: Michael Gottschalk/ddp
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„Es geht nicht nur um die bisherigen Kredite, wir brauchen auch zusätzliche Finanzmittel“, sagte Eick der „Bild am Sonntag“. Eick weiter: „Ich werde heute (Sonntag) den Aufsichtsrat im Detail über unser Konsolidierungsprogramm unterrichten. Sobald es abgeschlossen ist, werden wir es der Öffentlichkeit vorlegen, denn wir haben keine Zeit zu verlieren.“

Eick schilderte die Grundzüge seines Sanierungsprogramms. „Gerade bei Quelle und Karstadt müssen wir prüfen, wo wir Geld verdienen und wo nicht. In Einzelfällen werden wir Standorte abgeben.“ Er machte deutlich, dass auch die Häuser der Premiumgruppe - das KaDeWe in Berlin, das Alsterhaus in Hamburg und der Oberpollinger in München - zur Disposition stehen. „Unser Konzept zielt auf die profilierte Mitte der Gesellschaft. In dem Zusammenhang ist natürlich zu entscheiden, wie die Premiumhäuser in Berlin, Hamburg und München zur neuen Struktur passen.“

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Eine Bestandsgarantie für die 52 000 Arbeitsplätze von Karstadt und Quelle wollte Eick nicht abgeben. „Ich kann auch nicht ausschließen, dass wir Mitarbeiter verlieren werden - so wenig wie möglich.“

ddp