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Welt Fährschiffe bleiben wegen Sturms über der Nordsee im Hafen
Mehr Welt Fährschiffe bleiben wegen Sturms über der Nordsee im Hafen
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11:41 23.10.2018
Der Sturm weht Sand über den Strand von Wangerooge, auf dem mehrere Strandkörbe liegen. Die Nordseeküste muss sich auf eine Sturmflut einstellen.Peter Kuchenbuch-Hanken/dpa
Hamburg/Bremen

Wegen Sturmböen über der Nordsee sind am Dienstag mehrere Fährverbindungen ausgefallen. Nach Angaben der Wyker Dampfschiffs-Reederei gab es keine Verbindung zwischen Amrum und den Halligen. Auch auf der Föhr-Amrum-Linie könne es wegen des Sturms und des erwarteten Hochwassers Fahrplan-Änderungen geben. Der zwischen Hamburg und der Hochseeinsel Helgoland verkehrende Katamaran „Halunder-Jet“ blieb im Hamburger Hafen.

Laut Deutschem Wetterdienst (DWD) sorgten Ausläufer eines Sturmtiefs im Raum Stockholm am Dienstag auch in Schleswig-Holstein für stürmisches Wetter. Während im Tagesverlauf im Binnenland stürmische Böen mit Geschwindigkeiten von um die 65 Kilometer pro Stunde erwartet wurden, rechnete der DWD an der Nordsee mit Sturmböen um die 80 Stundenkilometer. In exponierten Lagen seien auch einzelne orkanartige Böen um die 106 Stundenkilometer möglich. Erst abends soll der Wind langsam abnehmen.

Herbststurm: Bis zu Windstärke 12 im Harz

Die Nordseeküste muss sich auf eine Sturmflut einstellen. Das Mittag-Hochwasser an der Küste und das Nachmittag-Hochwasser in Hamburg und Bremen wird etwa 1,5 Meter höher erwartet als das mittlere Hochwasser, wie das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie am Montagabend warnte. In Hamburg wird der Höchststand kurz nach 16 Uhr erwartet.

Nach Sturmtief „Fabienne“ vor vier Wochen steht damit der nächste große Herbststurm bevor. Auf dem Brocken im Harz und dem Fichtelberg im Erzgebirge könnte der Wind laut DWD sogar mit Stärke 12 blasen. Zugleich gehen die Temperaturen im Nordwesten weiter zurück auf Werte zwischen zwei Grad in den höheren Lagen und zwölf Grad im Flachland. Mindestens bis Donnerstag bleibt es im Norden und Osten sehr windig mit einzelnen starken Böen. Ursache ist das bei Island entstandene Tiefdruckgebiet „Sieglinde“. Es zieht im Laufe der Woche nach Südskandinavien und zum Baltikum.

„Fabienne“ war Ende September mit Starkregen und Sturmböen über Deutschland hinweggezogen und hatte vor allem in Thüringen und Sachsen große Schäden hinterlassen.

Von RND/dpa

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