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Welt Tochter schickt dementen Vater per One-Way-Flug nach Denver
Mehr Welt Tochter schickt dementen Vater per One-Way-Flug nach Denver
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22:23 21.11.2018
Ein Passagierflugzeug im Landeanflug (Symbolbild) Quelle: Silas Stein/dpa
Denver

Eine Frau aus Florida hat ihren dementen Vater per One-Way-Flug nach Denver geschickt, weil sie ihn loswerden wollte. Dies berichteten ausländische Medien. Der 80-jährige Jerry Ellingsen war an Alzheimer erkrankt und wurde am Flughafen in Denver von Polizisten aufgegriffen, weil er ziellos umherirrte. Die befragten ihn zu seiner Person, wollten wissen, wo er herkam und wo er hin möchte. Antworten konnte der Mann, der lediglich seinen Hund Corky dabei hatte, auf keine dieser Fragen. Auch Angaben über seine Familienmitglieder oder darüber, wen er denn besuchen wollte konnte er nicht machen.

„Ich wollte ihn loswerden“

Jerry Ellingsen hatte zusammen mit seinem Bruder und seinem Neffen in Südwest Florida gelebt. Die schickten ihn zu seiner Tochter Pamela. Die wollte ihn aber „loswerden“, weil sie „fertig mit ihm“ war und setzte ihn in ein Flugzeug nach Denver – ohne Rückflug. Dort sollte er bei seiner ihm fremd gewordenen Ehefrau ankommen. Pamela schickte dieser Frau eine SMS, in der sie den unerwarteten Besuch kurzfristig ankündigte. „Mein Vater und Corky werden morgen Nachmittag mit einem Flug nach Denver kommen.“

Auch eine Zeitung aus Guatemala hat über den Fall berichtet:

INTENTÓ LIBRARSE DE ÉL 😥 | Jerry Ellingsen deambulaba junto a su perro en el aeropuerto de Denver, Colorado, EE. UU., hasta que autoridades notaron su comportamiento extraño y descubrieron algo muy cruel.

Gepostet von Prensa Libre am Montag, 19. November 2018

Mann ist jetzt in einem Krankenhaus

Nachdem sie Jerry gefunden hatten, versuchte die Polizei, Pamela und auch dessen Ehefrau anzurufen. Keiner von ihnen wollte ihn aufnehmen, also brachten sie ihn in ein örtliches Krankenhaus zur Pflege. Dazu sind die Krankenhäuser in Amerika verpflichtet. „Am Ende des Tages sind das unsere Lieben, von denen wir sprechen“, sagte Doug Muir vom Porter Adventist Krankenhaus in Denver. „Also müssen wir als Gesellschaft und Gemeinschaft bessere Lösungen einfordern.“

Von RND/df

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