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Welt Starker Aufschwung: Arbeitslosenquote sinkt auf 4,9 Prozent
Mehr Welt Starker Aufschwung: Arbeitslosenquote sinkt auf 4,9 Prozent
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10:07 30.10.2018
Die Arbeitslosenzahl im Oktober ist weiter gesunken Quelle: Jens Kalaene/ZB/dpa
Nürnberg

Die Arbeitslosenquote im Oktober ging um 0,1 Punkte auf 4,9 Prozent zurück. Sie lag damit erstmals seit dem Beginn der Berechnung durch die Bundesagentur für Arbeit (BA) unter der Fünf-Prozent-Marke.

Im Vergleich zum Vormonat fiel die Zahl der Jobsucher um 53 000, gegenüber dem Vorjahr nahm sie um 185 000 ab, wie die BA am Dienstag in Nürnberg mitteilte. Behördenchef Detlef Scheele sagte: „Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung nehmen im Oktober weiter ab.“ Das Wachstum der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung setze sich fort, und die Arbeitskräftenachfrage der Unternehmen pendele sich auf einem sehr hohen Niveau ein.

44.000 mehr offene Stelle als im vergangenen Jahr

Auch saisonbereinigt ging die Arbeitslosigkeit zurück. Die um jahreszeitliche Einflüsse angepasste Zahl der Jobsucher sank auf 2,292 Millionen. Demnach waren zuletzt rund 11.000 Männer und Frauen weniger ohne Arbeit als im September - die Zahl sank in etwa gleich stark im Westen wie im Osten.

Die Unterbeschäftigung, die auch Menschen erfasst, die gerade beispielsweise an einer Weiterbildung teilnehmen, lag bei 3,142 Millionen. Sie sank saisonbereinigt im Vergleich zum Vormonat um 9000. Bei der Bundesagentur waren im Oktober zugleich etwa 824.000 offene Stellen gemeldet - 44.000 mehr als vor einem Jahr.

Die Zahl der Erwerbstätigen lag nach aktuellen Daten des Statistischen Bundesamtes im September bei 45,18 Millionen - das ist ein Plus von 39 000 gegenüber dem Vormonat. Im Vergleich zum Vorjahr waren es 561 000 Erwerbstätige mehr.

Der Anstieg beruhe allein auf mehr sozialversicherungspflichtig Beschäftigten. Deren Zahl hat laut Hochrechnungen der Bundesagentur von Juli auf August saisonbereinigt um 56 000 zugenommen. Damit hatten 33,11 Millionen Menschen in Deutschland zuletzt einen regulären Job - 715 000 mehr als ein Jahr zuvor.

Von RND/dpa

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