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Politik Zukunft der Atomkraft ist zwangsläufig Wahlkampfthema
Mehr Welt Politik Zukunft der Atomkraft ist zwangsläufig Wahlkampfthema
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13:07 02.09.2009
Wolfram König stellt neues Asse-Infomobil des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) vor. Quelle: ddp
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Das Thema Nutzung der Kernenergie „kann man nicht aus dem Wahlkampf heraushalten“, sagte König am Mittwoch in Hannover.

Allerdings dürften Politiker nicht der „Versuchung“ erliegen, diesen Wahlkampf „auf dem Rücken der Bevölkerung“ auszutragen, mahnte er. Union und FDP auf der einen und insbesondere SPD und Grüne auf der anderen Seite streiten seit Wochen erbittert über die Verantwortung für die zahlreichen Skandale im Umgang mit Atommüll und die Konsequenzen für die künftige Nutzung der Kernenergie.

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Das BfS ist derzeit damit beschäftigt, für das einsturzgefährdete Atommülllager Asse ein Schließungskonzept zu erarbeiten. Um die Entscheidungen für die Öffentlichkeit so „offen und transparent“ wie möglich zu machen, stellte König am Mittwoch ein neues „Info-Mobil“ des BfS vor. Dies soll ab sofort die Bevölkerung - verstärkt die in der Region um die Asse - über die marode Schachtanlage informieren.

Hintergrund sei, dass man das Schließungskonzept nicht „im Büro hinter verschlossenen Türen“ oder „im Elfenbeinturm“, sondern mit der Bevölkerung erarbeiten wolle, sagte König. Das Info-Mobil soll etwa auf Wochenmärkten haltmachen, könne aber auch von Schulen für bestimmte „Unterrichtsformen“ angefordert werden, hieß es.

ddp