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Politik Wo US-Bürger in Deutschland die Wahl ihres Präsidenten feiern
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11:39 06.11.2012
Sieben Stunden live: Im ARD Wahlstudio halten WDR-Chefredakteur und ARD-Wahlexperte Jörg Schönenborn, Sandra Maischberger, Matthias Opdenhövel und NDR-Chefredakteur Andreas Cichowicz (von links) die Zuschauer über die US-Wahl auf dem Laufenden. Quelle: dpa
Berlin

Wenn in der Nacht zum Mittwoch (MEZ) ein alter oder neuer US-Präsident feststeht, haben auch knapp 160.000 US-Bürger in Deutschland mitgewählt. Sie sehen dem Ausgang der Präsidentschaftswahl am Dienstag (Ortszeit) ebenso mit Spannung entgegen wie die geladenen Gäste auf mehreren Wahlpartys in Berlin: Auf gleich drei großen Veranstaltungen in der Bundeshauptstadt wird die Entscheidung im Duell zwischen Barack Obama und Mitt Romney in der Nacht zum Mittwoch live übertragen. Die US-amerikanische Botschaft veranstaltet die Partys mit verschiedenen Medienanstalten. In die Hauptstadtvertretung der Deutschen Telekom in Berlin-Mitte laden Botschaft, ZDF und der „Tagesspiegel“-Verlag am frühen Dienstagabend.

Markus Lanz („Wetten dass..“) macht dort eine Live-Talkshow, in der auch der US-Botschafter Philip Murphy zu Wort kommt. Auch bei der „Amerika wählt“ Election Party" der Sender CNN, RTL und n-tv in der Hauptstadtrepräsentanz des Medienunternehmens Bertelsmann in Mitte tritt Murphy als Interviewgast auf. Seine dritte Station wird die Wahlparty der ARD sein, bei der er im E-Werk in Mitte an einer Live-Talkshow mit Sandra Maischberger teilnimmt. Alle drei Wahlpartys versprechen ein fundiertes Hintergrundprogramm, Analysen und Expertengespräche.

Auch die Generalkonsulate der USA  in Leipzig und Frankfurt am Main laden zu Wahlpartys ein. Die Auslandsvertretung der Demokraten, die „Democrats Abroad“, sieht den Resultaten im Babylon-Kino in Berlin-Mitte entgegen. Die Veranstaltung ist öffentlich. Der Nachrichtensender „MDR Info“ übertragt derweil ab 23 Uhr am Dienstagabend insgesamt zehn Stunden lang live vom US-Wahlmarathon. Rund 94 000 Zivilisten, 50 000 US-Soldaten und 15 000 amerikanische Zivilangestellte hatten laut Zahlen des Statistischen Bundesamtes und der US-Botschaft in Deutschland die Möglichkeit, ihre Stimme für das Staatsoberhaupt ihres Heimatlandes abzugeben. Allein in Berlin konnten rund 7500 männliche und 6300 weibliche US-Bürger abstimmen.

dpa

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