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Politik Wie entsteht eigentlich die 18-Uhr-Prognose?
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17:56 24.09.2017
In manchen Wahllokalen wartet auch eine Umfrage für die Forschungsgesellschaften  Quelle: imago/Markus Heine
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Hannover

 Wer sich oftmals fragt, warum die Wahlforscher im Vorfeld andere Zahlen veröffentlichten, muss sich klar machen, dass es die Prognose um 18 Uhr im Gegensatz zu den Umfragen im Vorfeld der Bundestagswahl nur einmal gibt.

Die für die 18-Uhr-Umfrage zurate gezogenen Umfragen spiegeln lediglich ein kurzzeitiges Stimmungsbild wider und wurden, z.B. von der ARD, zehn Tage vor der Wahl durchgeführt. Im Zeitraum bis zur letztendlichen Prognose ist also noch eine große Wählerwanderung möglich.

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Die 18-Uhr-Prognose entsteht folgendermaßen: In 624 Wahllokalen sind Mitarbeiter der Forschungsgesellschaften unterwegs. Die Orte werden dabei im Vorfeld repräsentativ ausgewählt. Die Forschungsgesellschaft infratest dimap, die für die ARD die Prognose liefert, befragt die Bürger in den repräsentativen Wahllokalen. Die Stimmen werden stündlich ausgezählt, sodass sich die 18-Uhr-Prognose mit jeder abgelaufenen Stunde dem Endergebnis nähert. Experten und Wahlforscher lassen dabei bestimmte Eigenschaften von Wählergruppen in die Prognose miteinfließen. Die ARD hat die Arbeit im Vorfeld der Prognose in einem Erklärvideo zusammengefasst.


                                        

Von krö/dpa

Der Artikel "Wie entsteht eigentlich die 18-Uhr-Prognose?" stammt von unserem Partner, dem RedaktionsNetzwerk Deutschland.

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