Menü
Oberhessische Presse | Ihre Zeitung aus Oberhessen
Anmelden
Politik Warum Altkanzler Schröder nicht mit Trump golfen will – und vor der Wahl erst auf Schwarz-Grün setzte
Mehr Welt Politik Warum Altkanzler Schröder nicht mit Trump golfen will – und vor der Wahl erst auf Schwarz-Grün setzte
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
14:52 14.10.2021
Gerhard Schröder mit Ehefrau So-yeon Schröder-Kim bei der Uraufführung der mittels künstlicher Intelligenz vollendeten 10. Sinfonie von Ludwig van Beethoven nach Notizen des Komponisten im Bonner Telekom Forum. (Archivbild)
Gerhard Schröder mit Ehefrau So-yeon Schröder-Kim bei der Uraufführung der mittels künstlicher Intelligenz vollendeten 10. Sinfonie von Ludwig van Beethoven nach Notizen des Komponisten im Bonner Telekom Forum. (Archivbild) Quelle: imago images/Future Image
Anzeige

Altkanzler Gerhard Schröder (SPD) würde mit dem ehemaligen US-Präsidenten nicht Golf spielen wollen. Das sagte Schröder dem „Sportbuzzer“.

Trump sei ja schließlich auch begeisterter Golfer. Dennoch legte sich Schröder fest: „Nein, mit dem nicht. Ich glaube, der mogelt.“

Neben der Liebe zum Golfsport aber scheint die beiden ehemaligen Staatenlenker noch etwas anderes zu verbinden: „Den Reiz beim Golf macht für mich aus, besser zu spielen als gestern. Und natürlich zu gewinnen. Ich will prinzipiell nicht verlieren, nicht einmal gegen mich“, sagte Schröder.

Schröder hofft auf Ampelbündnis

Dass die Sozialdemokraten bei der diesjährigen Bundestagswahl gewonnen haben, dürfte den Altkanzler deshalb umso mehr gefreut haben. Noch vor einem halben Jahr sei Schröder der Meinung gewesen, dass es für eine Ampelregierung – „von der ich hoffe, dass sie eintritt“ – keine Chance gäbe. „Ich war der Meinung, dass es Schwarz-Grün wird“, sagte der Sozialdemokrat.

Mehr zum Thema

Die gespaltene Generation Z: Warum FDP und Grüne bei Jung­wählenden am besten ankommen

US-Republikaner blasen zum Kreuzzug gegen die Spritze

Kongressbericht: US-Justizministerium stand wegen Trump fast vor Revolte

Gerhard Schröder war von 1998 bis 2005 Kanzler einer rot-grünen Koalition, zwischen 1999 und 2004 zudem Vorsitzender der SPD. Seit dem Ende seiner politischen Karriere ist er als Wirtschaftsanwalt und Lobbyist tätig. Dabei vertritt er etwa die Nord Stream AG als Aufsichtsratsvorsitzender.

RND/sic

Der Artikel "Warum Altkanzler Schröder nicht mit Trump golfen will – und vor der Wahl erst auf Schwarz-Grün setzte" stammt von unserem Partner, dem RedaktionsNetzwerk Deutschland.