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Politik Verdi pocht auf bessere Absicherung für Künstler
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00:00 06.10.2021
Der Blick in den Zuschauersaal eines Theaters. (Archivbild)
Der Blick in den Zuschauersaal eines Theaters. (Archivbild) Quelle: Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/dpa
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Berlin

Die Gewerkschaft Verdi hat vor der Kulturministerkonferenz am Mittwoch die Länder aufgefordert, mehr für die soziale Absicherung von Künstlerinnen und Künstlern zu tun. „Es ist wichtig, dass die Kulturminister­konferenz nach der Corona-Pandemie die soziale Lage der Kulturschaffenden in den Blick nimmt – jetzt sind konkrete Maßnahmen gefragt“, sagte Verdi-Chef Frank Werneke dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND).

„Kulturförderung muss endlich an faire Arbeitsbedingungen geknüpft werden.“ Werneke forderte konkret: „Wir brauchen eine verbindliche Verankerung von branchenspezifischen Mindesthonoraren in Förder­richtlinien.“

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Der Verdi-Vorsitzende befand: „Ohne eine Erhöhung der zum Teil erschreckend niedrigen Einkommen insbesondere soloselbstständiger Kulturschaffender ist ausreichende soziale Absicherung und existenzsicherndes Arbeiten kaum möglich.“

Er sagte: „Hier muss auch die Kulturministerkonferenz Verantwortung übernehmen und sicherstellen, dass öffentliche Fördergelder konsequent bei all denen ankommen, die die vielfältigen Kulturszenen in unserem Land ermöglichen.“

Von Tobias Peter/RND

Der Artikel "Verdi pocht auf bessere Absicherung für Künstler" stammt von unserem Partner, dem RedaktionsNetzwerk Deutschland.