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Politik Lohngleichheit nicht mehr im Fokus
Mehr Welt Politik Lohngleichheit nicht mehr im Fokus
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15:57 25.11.2013
Union und SPD wollten ursprünglich in einer großen Koalition die Lohnunterschiede zwischen Männern und Frauen abbauen. Quelle: dpa (Symbolfoto)
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Berlin

So fehlt nach dpa-Informationen die von der Arbeitsgruppe Familie geforderte ausgewogene Besetzung der Tarifkommissionen mit Männern und Frauen. Auch die Pflicht, die Bemühungen zur Entgeltgleichheit in Tarifverhandlungen zu dokumentieren, ist vom Tisch.

Weiter strittig ist zwischen den Parteien der individuelle Anspruch auf Auskünfte über Gehaltsunterschiede für Arbeitnehmer sowie die Pflicht für große Unternehmen, anonymisierte Lohnberichte intern zu veröffentlichen. Übrig bleibt das Ziel, dass Tarifpartner und Politik Fähigkeiten, Erfahrungen und Kompetenzen neu bewerten wollen, etwa im Öffentlichen Dienst.

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Der Stundenverdienst von Frauen in Deutschland war 2012 laut Statistischem Bundesamt im Schnitt 22 Prozent niedriger als der von Männern. Hintergrund ist, dass Frauen und Männer oft in unterschiedlichen Branchen tätig sind und Männer häufiger besser bezahlte Führungstätigkeiten ausüben.

Frauen haben auch öfter als Männer Teilzeitjobs oder sind geringfügig beschäftigt. Wenn man solche „arbeitsplatzrelevanten Merkmale“ ausblendet, ist die Differenz kleiner. Bei vergleichbarer Qualifikation und Tätigkeit verdienten Frauen im vergangenen Jahr pro Stunde durchschnittlich sieben Prozent weniger als Männer.

dpa

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