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Politik Friedensnobelpreis verliehen: Erste Reaktionen der Bundesregierung, UN und Co.
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13:41 08.10.2021
UN-Menschenrechtsbüro begrüßt Auszeichnung der Journalisten Maria Ressa von den Philippinen und Dmitri Muratow aus Russland.
UN-Menschenrechtsbüro begrüßt Auszeichnung der Journalisten Maria Ressa von den Philippinen und Dmitri Muratow aus Russland. Quelle: Alexander Zemlianichenko/Aaron F
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Genf

„Gratulation an alle Journalisten“ - so hat eine Sprecherin des Büros der UN-Hochkommissarin für Menschenrechte Minuten nach der Vergabe des Friedensnobelpreises an die philippinische Journalistin Maria Ressa und den Journalisten Dmitri Muratow aus Russland reagiert.

Der Preis sei eine Anerkennung der Wichtigkeit der journalistischen Arbeit oft unter schwierigen Bedingungen, sagte die Sprecherin, Ravina Shamdasani. Die Arbeitsbedingungen für Journalisten würden vielerorts immer schwieriger. Einige Länder hätten Maßnahmen während der Corona-Pandemie ausgenutzt, um die Arbeit von Journalisten zu behindern. „Glückwunsch an alle Journalisten da draußen, die ihre Arbeit machen, um uns zu informieren“, sagte sie.

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Auch die Bundesregierung gratuliert

Der Sprecher der Bundesregierung Steffen Seibert würdigte ebenso die Arbeit der Journalisten. Beide hätten sich in ihren Ländern über Jahrzehnte unter schwierigen Umständen und politischem Druck für die Pressefreiheit eingesetzt, so Seibert am Freitag in Berlin.

Das Stockholmer Friedensforschungsinstitut Sipri bezeichnete die Verbindung zwischen gutem Journalismus und Frieden, die das Nobelkomitee herstelle, als interessant. Die Auszeichnung von Ressa und Muratow hält das Institut für sehr gerechtfertigt. „Das sind zwei herausragende Journalisten, die unter sehr schwierigen Bedingungen arbeiten“, sagte Sipri-Direktor Dan Smith am Freitag der Deutschen Presse-Agentur.

RND/dpa

Der Artikel "Friedensnobelpreis verliehen: Erste Reaktionen der Bundesregierung, UN und Co." stammt von unserem Partner, dem RedaktionsNetzwerk Deutschland.