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Politik Trump-Besuch im Krankenhaus war laut Weißem Haus Routine
Mehr Welt Politik Trump-Besuch im Krankenhaus war laut Weißem Haus Routine
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20:22 19.11.2019
Lässt mitteilen, er sei kerngesund: US-Präsident Donald Trump. Quelle: Evan Vucci/AP/dpa
Washington

Das Weiße Haus ist Spekulationen über etwaige gesundheitliche Probleme von US-Präsident Donald Trump entgegengetreten. Ausgelöst worden waren die Spekulationen durch einen Besuch des 73-Jährigen im Walter-Reed-Krankenhaus bei Washington am Samstag, der anders als in der Vergangenheit nicht auf dem öffentlichen Terminkalender des Präsidenten vermerkt war. Das Weiße Haus veröffentlichte in der Nacht zum Dienstag den Bericht des behandelnden Arztes Sean Conley, der mitteilte, es habe sich um eine routinemäßige, geplante Untersuchung Trumps gehandelt.

Entgegen Spekulationen habe Trump nicht über Schmerzen in der Brust geklagt, hieß es in dem Arztbericht weiter. Auch sei er nicht wegen akuter gesundheitlicher Probleme behandelt worden. Conley veröffentlichte die Cholesterol-Werte Trumps, die demnach alle im Normbereich liegen. Trump hatte nach dem Krankenhausbesuch auf Twitter geschrieben, der Besuch sei "Phase eins" seiner jährlichen ärztlichen Untersuchung gewesen, die nächstes Jahr abgeschlossen werde. "Alles sehr gut (großartig!)."

Zweifel aus US-Medien

US-Medien hatten die Frage aufgeworfen, ob es sich tatsächlich um eine Routineuntersuchung gehandelt habe. Trump sagte am Dienstag am Rande einer Kabinettssitzung, er sei nach seiner Rückkehr ins Weiße Haus auf Medienberichte angesprochen worden, wonach er einen Herzinfarkt gehabt haben solle. "Die Presse in diesem Land ist gefährlich", kritisiert er. "Wir haben keine Pressefreiheit in diesem Land, wir haben das Gegenteil. Wir haben sehr korrupte Medien."

Der US-Sender CNN verwies auf einen früheren Arztbericht aus der Zeit von Trumps Bewerbung um die Präsidentschaftskandidatur der Republikaner im Jahr 2015. Darin war Trump von seinem damaligen Arzt Harold Bornstein hervorragende Gesundheit bescheinigt worden. Bornstein sagte CNN später, Trump habe ihm den Bericht diktiert.

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