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Politik Steinmeier: Union will nach Krise zu alten Regeln zurückkehren
Mehr Welt Politik Steinmeier: Union will nach Krise zu alten Regeln zurückkehren
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18:50 19.07.2009
Außenminister und Vizekanzler Frank-Walter Steinmeier (SPD) Quelle: Foto: Axel Schmidt/ddp
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Der SPD-Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier hat der Union vorgeworfen, nach dem Ende der Finanz- und Wirtschaftskrise „schnellstmöglich zu den alten Regeln zurückkehren“ zu wollen. Die Devise „Helm auf. Abwarten“ sei aber „nicht die Haltung, mit der wir durch diese Krise hindurch kommen“, sagte er im Sommerinterview des ZDF vom Sonntag. In den kommenden Jahren sei schwere Arbeit notwendig, „und da braucht es eine Partei, braucht es einen Kanzler, der Arbeit erhalten, neue Arbeitsplätze schaffen kann“, warb er für die SPD und seine eigene Kandidatur.

Es sei wichtig, aus der Krise zu lernen, sagte Steinmeier. „Wir brauchen neue Regeln, die uns davor schützen.“ Wer wolle, dass in dieser Situation „diese Gesellschaft beieinander bleibt, trotz Krise und trotz der harten Jahre, die wir vor uns haben, der muss wollen, dass wir eine stärkere Sozialdemokratie in der Regierung haben“.

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AFP