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Politik Selbstmordattentäter von Ankara soll aus Deutschland gekommen sein
Mehr Welt Politik Selbstmordattentäter von Ankara soll aus Deutschland gekommen sein
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19:42 02.02.2013
Bei dem Selbstmordattentat war ein Wachmann ums Leben gekommen. Quelle: dpa
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Istanbul

Unterdessen habe sich die linksextremistische DHKP-C in einer im Internet verbreiteten Erklärung zu der Tat bekannt. Bei dem Anschlag am Freitag war neben dem Attentäter ein Mitarbeiter der US-Botschaft getötet worden.
Die türkischen Behörden haben nach bisherigen Ermittlungen Ecevit Sanli (30) als Attentäter identifiziert. Bei ihm soll es sich um ein Mitglied der verbotenen DHKP-C handeln. Er trug demnach einen gefälschten Ausweis, der auf den Namen Irfan A. lautete. Er habe in Deutschland gelebt, berichteten türkische Medien, ohne weitere Details zu nennen.

Bei dem Selbstmordanschlag war ein Mensch getötet worden. Eine Frau wurde zudem lebensgefährlich verletzt, als der Attentäter in einem Eingangsgebäude zum Botschaftsgelände seinen Sprengsatz zündete. Die türkische Regierung verstärkte die Sicherheitsmaßnahmen für diplomatische Vertretungen, auch für die in unmittelbarer Nachbarschaft des Tatortes gelegene deutsche Botschaft.

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In dem Gebäude, in dem der Attentäter seinen Sprengsatz zündete, werden Besucher der US-Botschaft von Wachleuten kontrolliert. Den Ermittlungen zufolge war der Mann bis unmittelbar in die Sicherheitsschleuse gelangt. Durch die Wucht der Explosion wurde der Stahlrahmen einer Sicherheitstür aus der Außenwand des Gebäudes gerissen. Mit dem Attentäter starb auch ein Wachmann.
Die US-Diplomaten auf dem Gelände sollen sich zeitweise in Schutzräume zurückgezogen haben. Das Hauptgebäude der Botschaft blieb unbeschädigt.

dpa/r.

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