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Politik Sechs statt 18 Euro: Spahn will Apothekenvergütung für digitalen Impfnachweis senken
Mehr Welt Politik Sechs statt 18 Euro: Spahn will Apothekenvergütung für digitalen Impfnachweis senken
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12:08 16.06.2021
Gesundheitsminister Jens Spahn.
Gesundheitsminister Jens Spahn. Quelle: imago images/Political-Moments
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Berlin/München

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn will die Vergütung der Apotheken fürs Erstellen digitaler Corona-Impfnachweise zum 1. Juli senken. Je Zertifikat sollen es statt jetzt 18 Euro noch sechs Euro pro Zertifikat sein, teilte der CDU-Politiker am Mittwoch bei Beratungen mit seinen Länderkollegen mit, wie die Deutsche Presse-Agentur aus Teilnehmerkreisen erfuhr.

Die höhere Vergütung zu Beginn sollte demnach dazu dienen, Anlaufkosten etwa für Schulungen, IT-Ausstattung und Registrierungen zu finanzieren und an möglichst vielen Stellen ein Angebot für die Bürger zu schaffen. Die Zahlen der ersten zwei Tage in den Apotheken zeigten, dass dies gelungen sei.

Mehr als zehn Millionen digitale Impfnachweise ausgestellt

Insgesamt seien über alle Ausgabestellen inzwischen mehr als zehn Millionen digitale Impfnachweise erstellt worden, berichtete den Spahn den Angaben zufolge weiter. Ausgegeben werden soll der digitale Nachweis direkt nach der zweiten Impfung in Impfzentren und Praxen.

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Nachträglich ist es seit Montag auch in vielen Apotheken möglich. Mehr als 10.000 Apotheken hätten mitgemacht, sagte Spahn. Darüber sei er positiv überrascht. Der EU-weit vereinbarte digitale Nachweis ist eine freiwillige Ergänzung zum weiter gültigen gelben Impfheft aus Papier.

RND/dpa

Der Artikel "Sechs statt 18 Euro: Spahn will Apothekenvergütung für digitalen Impfnachweis senken" stammt von unserem Partner, dem RedaktionsNetzwerk Deutschland.