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Politik Schweiz: Keine Hinweise auf eine erhöhte Terrorgefahr
Mehr Welt Politik Schweiz: Keine Hinweise auf eine erhöhte Terrorgefahr
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21:37 06.12.2009
Das Minarett der neuen islamischen Moschee und der Glockenturm einer christlichen Kirche, aufgenommen in Berlin-Kreuzberg. Quelle: ddp
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Gemeinsam mit den muslimischen Staaten wolle sie dafür sorgen, die Situation zu beruhigen. „Wir tun alles, damit die Lage nicht eskaliert“, sagte Calmy-Rey.

Mehr als 57 Prozent der Schweizer hatten sich am Sonntag vor einer Woche dafür ausgesprochen, den Bau von Minaretten zu verbieten. Das Votum hatte in den islamischen Ländern für Empörung gesorgt. Der Iran hatte die Schweiz am Sonnabend vor „Konsequenzen“ gewarnt und die Schweizer Botschafterin in Teheran einbestellt.

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Mit dem Votum hat die Schweiz dem Terrornetzwerk Al Qaida laut dem libyschen Staatschef Muammar al-Gaddafi ein „sehr starkes Argument“ für Angriffe in Europa geliefert. Die Schweiz behaupte, Al Qaida und den Terrorismus zu bekämpfen, und erweise dem Terrornetzwerk dabei „den größten Dienst“, sagte Gaddafi am Sonntag nach Angaben der amtlichen libyschen Nachrichtenagentur Jana. Zugleich liefere die Schweiz muslimischen Ländern ein Argument für ein Verbot von Kirchen, so Gaddafi weiter. Die Schweiz sei auf andere Länder angewiesen und dürfe „ihre Grenzen nicht überschreiten“, warnte der libysche Diktator.

afp

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