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Politik Schmidt weist Kritik an geplanter Massenimpfung zurück
Mehr Welt Politik Schmidt weist Kritik an geplanter Massenimpfung zurück
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11:12 19.08.2009
Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD). Quelle: Berthold Stadler/ddp (Archiv)
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Alle vorangegangenen Pandemien seien in einer ersten Welle mild verlaufen, während eine zweite Welle „mit einem viel aggressiveren Virustyp ausgestattet“ gewesen sei. Alle Experten befürchteten, dass die saisonale Grippe eine Veränderung des H1N1-Virus hin zu einer aggressiveren Gestaltung und Auswirkung haben könne.

Hinsichtlich der Vorbehalte von US-Gesundheitsbehörden gegen die Impfung von Schwangeren wolle sie die Ergebnisse der anhaltenden klinischen Tests abwarten, sagte die Ministerin. Bisher würden Schwangere von der Weltgesundheitsorganisation der Risikogruppe zugerechnet, daher „müsse man auch die Empfehlungen der Experten hören“.

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Schmidt betonte, dass es keine Impfpflicht gebe. Zudem müsse darüber nachgedacht werden, Impfungen von Kindern zu verschieben, weil klinische Studien zur Verträglichkeit voraussichtlich erst im Frühjahr vorliegen würden.

ddp