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Politik SPD-Generalsekretärin drängt Bundesbanker Sarrazin zu Parteiaustritt
Mehr Welt Politik SPD-Generalsekretärin drängt Bundesbanker Sarrazin zu Parteiaustritt
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11:30 26.08.2010
Sarrazin vertritt in seinem Buch die These, dass muslimische Einwandererfamilien überproportional von Sozialleistungen profitierten.
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SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles Bundesbank-Vorstandsmitglied Thilo Sarrazin wegen dessen Äußerungen über mangelnde Integrationsbereitschaft von Ausländern vorgeworfen, den Namen der SPD zu missbrauchen. „Sarrazin ist ein unterbeschäftigter Bundesbanker mit ausgeprägter Profilneurose“, sagte Nahles dem „Hamburger Abendblatt“ (Donnerstag).

„Das allein wäre noch nicht bemerkenswert, aber er missbraucht den Namen der SPD.“ Wer einzelne Bevölkerungsgruppen pauschal verächtlich mache und gegeneinander aufbringe, treibe ein perfides, vergiftetes Spiel mit Ängsten und Vorurteilen und habe mit den Werten und Überzeugungen der SPD rein gar nichts mehr zu tun, sagte Nahles.

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Anlass der Kritik sind vorab veröffentliche Passagen aus Sarrazins neuem Buch. Darin warnt der 65-jährige frühere Finanzsenators des rot-roten Berliner Senats unter anderem davor, dass die Deutschen zu „Fremden im eigenen Land“ werden.

dpa