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Politik Rettungsschiff „Sea-Watch 3“ darf italienischen Hafen nicht verlassen
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12:38 01.02.2019
Ein Rettungsschiff der deutschen Hilfsgesellschaft Sea Watch darf nicht auslaufen. Quelle: AP
Rom

Die italienische Küstenwache hat bei dem Rettungsschiff der deutschen Hilfsorganisation Sea-Watch Unregelmäßigkeiten festgestellt und lässt es nicht ausfahren. Nach dem Anlegen des Bootes mit 47 Migranten in Catania seien verschiedene Kontrollen durchgeführt worden, teilte die Küstenwache am Freitag mit. Dabei sei eine „Reihe Ordnungswidrigkeiten“ festgestellt worden, was die Sicherheit und den Meeresschutz angeht. Die „Sea-Watch 3“ dürfe erst wieder abfahren, wenn diese Angelegenheit geklärt sei.

Dazu sei die Niederlande als Flaggenstaat eingeschaltet worden, hieß es in der Mitteilung. Die „Sea-Watch 3“ war fast zwei Wochen mit geretteten Migranten im Meer unterwegs, bevor sie dann doch in Italien anlegen durfte.

Italiens Innenminister Matteo Salvini will privaten Rettungsschiffen das Anlegen in den Häfen des Landes verbieten und hat Ermittlungen gegen Sea-Watch gefordert.

Sea-Watch sieht in der neuen Entwicklung eine Bestätigung für die „Kriminalisierungskampagne“ gegen NGOs. „Es wurde offenbar erheblicher Druck auf die Küstenwache ausgeübt, irgendetwas zu finden, womit man uns festsetzen kann“, sagte Sprecher Ruben Neugebauer der Deutschen Presse-Agentur. Es gehe offensichtlich darum, „das letzte zivile Rettungsschiff aus dem Verkehr zu ziehen“.

Von RND/dpa

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