Menü
Oberhessische Presse | Ihre Zeitung aus Oberhessen
Anmelden
Politik Rettungsschiff “Eleonore”: Bundesregierung dringt auf Lösung
Mehr Welt Politik Rettungsschiff “Eleonore”: Bundesregierung dringt auf Lösung
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
14:31 28.08.2019
Das Rettungsschiff «Eleonore» fährt mit rund 100 Migranten an Bord auf dem Mittelmeer. Quelle: Johannes Filous/dpa
Berlin

Im Fall des deutschen Rettungsschiffs "Eleonore" dringt die Bundesregierung auf eine Einigung zur Verteilung der rund 100 Migranten an Bord. "Wir brauchen dringend eine Lösung, auch für diesen konkreten Einzelfall", sagte eine Sprecherin des Auswärtigen Amtes am Mittwoch in Berlin.

Der Einzelfall zeige, wie dringlich es sei, für solche Fälle eine grundlegende Einigung zur Verteilung der Menschen auf EU-Staaten zu finden. Im September wollen Deutschland und einige andere europäische Staaten sich dazu in Malta treffen.

Bundesrepublik will sich an Aufnahme von Menschen beteiligen

Deutschland als Flaggenstaat habe die EU-Kommission im Fall der "Eleonore" um Koordinierung gebeten, sagte ein Sprecher des Innenministeriums. Die Bundesrepublik sei bereit, sich "in beachtlicher Höhe" an der Aufnahme von Menschen zu beteiligen. "Wir arbeiten darauf hin, dass es eine solidarische Verteilung, eine Wahrnehmung solidarischer Verantwortung gibt", sagte er.

Lesen Sie auch: Flüchtlingsboot vor libyscher Küste verunglückt - mindestens fünf Tote

Italiens Innenminister Matteo Salvini hat der "Eleonore" das Anlegen in den Häfen des Landes verboten. Das Schiff hatte die Menschen am Montag vor der libyschen Küste aufgenommen. Es gehört dem deutschen Kapitän Claus-Peter Reisch und wird von der Dresdner Hilfsorganisation Mission Lifeline unterstützt.

Lesen Sie auch: Open Arms” läuft in italienische Gewässer ein - auch Deutschland will Migranten aufnehmen

RND/dpa

Die Bundesregierung hat den ersten Teil des Kohleausstiegs beschlossen. In die betroffenen Regionen sollen Milliarden fließen. Darüber freuen sich Ministerpräsidenten, etwas anderes aber ärgert sie. Die wichtigsten Fragen und Antworten im Überblick.

28.08.2019

Ein Untersuchungsbericht zeigt, dass die Polizei in El Salvador zwischen 2014 und 2018 vermutlich 116 Menschen exekutierte. Er beklagt “exzessive Gewaltanwendungen”. Hintergrund ist der Kampf gegen Bandenkriminalität.

28.08.2019

Ein Georgier ist am Freitag in einem kleinen Park in Berlin-Moabit erschossen worden. Bei dem Tatverdächtigen handelt es sich um einen russischen Staatsbürger. Der Kreml sieht jedoch keine Verbindung zu offiziellen Stellen.

28.08.2019