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Politik Ramsauer fordert drei Punkte für Verkehrsrowdys
Mehr Welt Politik Ramsauer fordert drei Punkte für Verkehrsrowdys
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13:08 27.05.2012
„Dies dürfte die Verkehrsrowdys zur Räson bringen": Verkehrsminister Peter Ramsauer. Quelle: dpa
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Berlin

Die geplante Reform der Flensburger Verkehrssünderkartei wird noch einmal verschärft. Das kündigte Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) in der „Bild am Sonntag“ an. So soll es künftig neben den beiden Kategorien mit einem oder zwei Punkten noch eine dritte mit drei Punkten geben. Diese Punkte sollen bei Straftaten wie Fahrerflucht oder Alkohol-Fahrten fällig werden und erst nach zehn Jahren verjähren.

„Drei Punkte gibt es künftig zum Beispiel für unerlaubtes Entfernen vom Unfallort, Fahren im Vollrausch, unterlassene Hilfeleistung oder schwere Nötigung durch zu dichtes Auffahren“, sagte Ramsauer. „Dies dürfte die Verkehrsrowdys zur Räson bringen, da der Führerschein künftig bereits mit acht Punkten weg ist.“ Die Reform soll seinen Angaben zufolge bis zur Bundestagswahl 2013 in Kraft treten.

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Die Nachbesserungen sind laut Ramsauer die Reaktion auf die Ergebnisse eines Diskussionsforums im Internet, das sein Ministerium in den vergangenen Wochen veranstaltet hatte. „Bemerkenswert ist das gesunde Rechtsempfinden vieler Bürger. Sie wünschen sich für schwere Verstöße zusätzliche Punkte. Das war die mit Abstand am meisten geforderte Änderung.“

Viele Bürger hätten auch eine Erhöhung der Bußgelder für Autofahrer gefordert, die an Schulbussen vorbeirasen, Kinder nicht angurten oder während des Fahrens mit dem Handy telefonieren. „Das ist zwar kein Bestandteil der Punktereform, aber trotzdem ein Denkanstoß“, sagte Ramsauer. 

jhf/dpa

26.05.2012
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