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Politik Parteien müssen sich neuen Formaten stärker öffnen
Mehr Welt Politik Parteien müssen sich neuen Formaten stärker öffnen
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20:53 29.05.2019
Thomas Krüger, Präsident der Bundeszentrale für Politische Bildung. Quelle: Soeren Stache/dpa
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Berlin

Der Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung, Thomas Krüger, hat den politischen Parteien vor dem Hintergrund des Streits um die Youtuber und ihre Angriffe auf CDU und SPD geraten, sich den neuen Kommunikationsformen stärker zu öffnen.

„Solche Formate wie Youtube-Videos spielen eine immer größere Rolle“, sagte er dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). „Sie zeigen an, dass in der Medienrezeption ein kultureller Wandel von erheblichem Ausmaß stattfindet.“

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Auch die Grünen nicht sicher

Die klassischen Medien hätten ihre Gatekeeper-Funktion verloren, fügte Krüger hinzu. „Man kann das beklagen. Aber man kann auch Konsequenzen daraus ziehen. Die Konsequenz für die Parteien muss lauten, offensiver mit den non-linearen Formaten umzugehen.“

Auch die Grünen, die jetzt wegen des Mega-Themas Klimawandel von den Videos profitiert hätten, könnten sich nicht sicher sein, dass das für immer so bleibe, sagte der Behördenleiter. „Sie zeichnen sich nämlich auch nicht dadurch aus, dass sie offensiver mit den sozialen Medien umgehen als die anderen Parteien. Da sticht eher die AfD hervor, der es gelungen ist, so viel Power in die sozialen Medien zu investieren wie alle anderen Parteien zusammen.“

Lesen Sie hier unser Interview mit dem Kommunikationswissenschaftler Wolfgang Schweiger

Von Markus Decker/RND

Der Artikel "Parteien müssen sich neuen Formaten stärker öffnen" stammt von unserem Partner, dem RedaktionsNetzwerk Deutschland.

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