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Politik Polizeigewerkschaften warnen vor Krawallen bei NATO-Gipfel
Mehr Welt Politik Polizeigewerkschaften warnen vor Krawallen bei NATO-Gipfel
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07:10 02.04.2009
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Der Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Konrad Freiberg, sagte der „Neuen Osnabrücker Zeitung“, die Wirtschaftskrise habe die Stimmung der Kritiker gegen die führenden Industrienationen weiter angeheizt. „Wir müssen damit rechnen, dass die Proteste beim NATO-Gipfel deutlich aggressiver werden als in der Vergangenheit.“ Freiberg befürchtet zudem, dass „reisende Gewalttäter den Protest der Friedensbewegung gezielt für Randale und brutale Übergriffe auf Polizisten missbrauchen könnten“. So könnte etwa sieht der autonome schwarze Block die Demonstrationen für Krawalle nutzen wollen.

Der Vorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG), Rainer Wendt, sagte der „NOZ“, die Krawalle von London seien „nur ein kleiner Vorgeschmack darauf, was uns beim NATO-Gipfel erwartet“. Er warnte gewaltbereite Störer, dass die Polizei hart durchgreifen werde und sie notfalls auch vorbeugend in Haft nehme. „Eine zaghafte Einsatztaktik, die während des G8-Gipfel 2007 in Rostock zur Eskalation der Lage geführt hat, wird es beim NATO-Gipfel nicht geben.“ Wer sich Platzverweisen widersetze oder die friedlichen Proteste erheblich störe, „sitzt für die Dauer des Gipfels in der Zelle“, sagte Wendt. Krawallmachern werde mit einer „Null-Toleranz-Strategie“ begegnet.

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afp