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Politik Politik zu trocken? Trinkspiel zu Obama-Rede
Mehr Welt Politik Politik zu trocken? Trinkspiel zu Obama-Rede
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13:17 28.01.2010
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Vor allem in Kneipen und Studentenwohnheimen sammelten sie sich dabei zu dem beliebten und mittlerweile fast schon traditionellen Trinkspiel zur „State of the Union“-Rede.

Das Prinzip des Spiels ist denkbar einfach: Jedes Mal, wenn der Präsident in seiner Rede einen vorher festgelegten Begriff - beispielsweise „Hope“, „Change“ oder „Reform“ - sagt, wird getrunken: Ein Schluck Bier, ein Schnaps oder Ähnliches.

Die Variationen der Website drinkinggame.us hatten es jedoch in sich - und dürften im fortgeschrittenen Stadium des Spiel manch einen vor ernsthafte logistische Schwierigkeiten gestellt haben. Ein Beispiel: „Beim Wort „Filibuster“ (Dauerrede zur Blockade einer Senatsentscheidung) wird so lange getrunken, bis 60 Prozent der Mitspieler entscheiden, aufzuhören ... oder ohnmächtig werden.“

Das Trinkspiel endet übrigens nicht zwangsläufig nach Obamas Ansprache, auch die republikanischen Antwort-Rede durch Senator Bob McDonnell aus Virginia ist in den Spielregeln als „Bonus“ erwähnt. Spricht McDonnell beispielsweise von Sozialismus oder Kommunismus, sind die Mitspieler angehalten, etwas Rotes zu trinken - natürlich mit der linken Hand. Oder: „Wenn sich der Redner auf Virginias lange Tradition beruft, für die Rechte der Einzelstaaten zu kämpfen, trink und brülle „Der Süden wird wiederauferstehen!“

dpa