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Politik Pfeiffer und die Kirche streiten weiter
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19:16 21.02.2013
Von Karl Doeleke
Der Direktor des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen (KFN), Christian Pfeiffer. Quelle: dpa
Hannover

Der Kriminologe hat wiederholt beklagt, die Bischöfe wollten ihm bei der Erforschung des sexuellen Missbrauchs Minderjähriger in der katholischen Kirche einen Maulkorb umhängen. Das groß angelegte Forschungsprojekt ist an der Frage, wie die Ergebnisse veröffentlicht werden dürfen, inzwischen gescheitert.

Vor dem Landgericht in Hannover ging es gestern um die Erwiderung der Kirche auf Pfeiffers Zensurvorwurf. Im Internet bestreiten die Diözesen, Pfeiffer gegängelt zu haben. Er sieht sich damit der Lüge bezichtigt und seinen guten Ruf beschädigt. Der Kriminologe will eine bestimmte Textpassage von der kirchlichen Homepage entfernt wissen. Die Kirche lehnt das ab. Möglicherweise könnte ein Vorschlag der Kammer den Streit beenden, nachdem ein Vergleich gescheitert ist: Die Richterinnen wollen selbst einen Text vorlegen, der die Auffassungen der Parteien möglichst vereinen soll. Gelingt das nicht, wird der Streit in zwei Wochen vor dem Landgericht fortgesetzt.

Erstmals seit mehr als sieben Monaten ist in Afghanistan wieder ein deutscher Soldat verwundet worden. Beim Sturm eines Taliban-Verstecks am Rande der nordafghanischen Stadt Kundus wurden am Donnerstag nach Polizeiangaben außerdem vier Aufständische und zwei Polizisten getötet.

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Massenhaft verschwinden Produkte mit nicht deklariertem Pferdefleisch aus den Läden - dabei gelten sie nicht als gesundheitsgefährdend. Sollten sie an Bedürftige verteilt werden, statt im Müll zu landen? Das hat jetzt zumindest der CDU-Bundestagsabgeordnete Hartwig Fischer gefordert.

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