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Politik Peer Steinbrück verliert massiv an Popularität
Mehr Welt Politik Peer Steinbrück verliert massiv an Popularität
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16:37 11.01.2013
Hat derzeit wenig zu lachen: Peer Steinbrück stürzt auch im ZDF-„Politbarometer“ ab. Quelle: dpa
Berlin

Laut ZDF-Politbarometer würden den seit Wochen unter anderem wegen Äußerungen zum Kanzlergehalt in der Kritik stehende SPD-Politiker Peer Steinbrück nur noch 25 Prozent der Wähler als nächsten Regierungschef wählen. Selbst unter den SPD-Anhängern sagten lediglich 63 Prozent, sie sähen den eigenen Kandidaten lieber im Kanzleramt als Amtsinhaberin Angela Merkel (CDU). Im Dezember waren es noch 79 Prozent. 

Bei den Grünen setzten nur 47 Prozent auf Steinbrück. Bei den Anhängern der Linken wollen demnach sogar mehr als doppelt so viele lieber Merkel (56 Prozent) als Steinbrück (25 Prozent). Der ARD-Deutschlandtrend hatte zuvor ähnlich schlechte Werte für Steinbrück ergeben.

Wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahl wäre, erhielte die CDU/CSU 42 Prozent (plus zwei Prozentpunkte). Das ist der höchste Wert für die Union seit fünf Jahren. Die SPD kommt jetzt nur noch auf 28 Prozent (minus zwei). Die FDP bleibt weiter bei vier Prozent, die Linke kommt auf sechs Prozent (minus eins) und die Grünen verharren bei 13 Prozent. Die Piraten kommen ebenfalls unverändert auf drei Prozent. Neben einer großen Koalition hätte damit nur eine schwarz-grüne oder eine Koalition aus SPD, Linke und Grünen eine Mehrheit.

Auch bei den zehn wichtigsten Politikern konnte Merkel ihre Spitzenposition gegenüber Steinbrück ausbauen: Die Kanzlerin verteidigte Platz eins mit einem deutlich verbesserten Zustimmungswert. Auf Platz zwei liegt Wolfgang Schäuble, gefolgt von Frank-Walter Steinmeier. Ursula von der Leyen liegt vor Horst Seehofer und Jürgen Trittin.

Steinbrück, der in der Dezember-Umfrage noch auf Platz vier der Beliebtheitsskala stand, ist auf den siebten Rang abgerutscht – mit einem knappen Vorsprung vor dem SPD-Vorsitzenden Sigmar Gabriel. Die beiden FDP-Politiker Guido Westerwelle und Philipp Rösler belegen die letzten Plätze.

dpa/aam

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