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Politik Pandora-Papers – Die wichtigsten Fakten zu den Daten aus Steueroasen
Mehr Welt Politik Pandora-Papers – Die wichtigsten Fakten zu den Daten aus Steueroasen
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09:01 04.10.2021
Andrej Babis (links), Ministerpräsident der Tschechischen Republik, bei einem Treffen mit Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. Babis ist einer der Beschuldigten aus den Pandora-Papers.
Andrej Babis (links), Ministerpräsident der Tschechischen Republik, bei einem Treffen mit Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. Babis ist einer der Beschuldigten aus den Pandora-Papers. Quelle: Bernd von Jutrczenka/dpa
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Berlin

Hunderte Politiker, Amtsträger, Firmenvorstände und Spitzensportler in aller Welt sollen jahrelang Finanzdienstleister genutzt haben, um ihre Vermögen und Wertgegenstände zu verstecken.

Das geht aus Unterlagen (Pandora-Papers) hervor, die internationale Medien, darunter die „Süddeutsche Zeitung“, NDR und WDR ausgewertet haben. Ein Überblick:

11,9 Millionen Dokumente aus Steueroasen

  • Die Pandora-Papers-Recherchen basieren nach Angaben der daran beteiligten Medien auf geheimen Dokumenten von 14 in Steueroasen tätigen Finanzdienstleistern und reichen bis ins Jahr 2021.
  • Die Lecks sollen aus 11,9 Millionen Dokumenten bestehen. Es handle sich um das „bislang größte Datenleck zu Geschäften in Steueroasen“ in einer Dimension von rund 2,9 Terabyte, hieß es.

330 Politiker aus knapp 100 Ländern betroffen

  • Zu den Profiteuren der Offshore-Dienste sollen 330 Politiker und Amtsträger aus fast 100 Ländern gehören, darunter allein 35 derzeitige oder ehemalige Staats- und Regierungschefs.
  • Die Pandora-Papers wurden dem Internationalen Consortium für Investigative Journalistinnen und Journalisten (ICIJ) von einer anonymen Quelle zugespielt. Etwa 600 Journalisten haben die Dokumente für weltweit 150 Medien in den vergangenen zwei Jahren ausgewertet.

Journalisten-Konsortium will Machtmissbrauch und Korruption aufdecken

  • In Deutschland waren an der Auswertung die „Süddeutsche Zeitung“, NDR und WDR beteiligt.

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  • Das Journalisten-Konsortium wurde 1997 als Projekt des „Center for Public Integrity“ (CPI) gegründet. Das CPI ist eine gemeinnützige Organisation in den USA, die sich der Aufgabe verschrieben hat, „Machtmissbrauch, Korruption und Pflichtverletzung durch mächtige öffentliche und private Institutionen aufzudecken“.

RND/dpa

Der Artikel "Pandora-Papers – Die wichtigsten Fakten zu den Daten aus Steueroasen" stammt von unserem Partner, dem RedaktionsNetzwerk Deutschland.