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Politik Pakistanische Schiiten verweigern Bestattung von Anschlagopfern
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17:22 12.01.2013
Quelle: dpa (Symbolfoto)
Islamabad

 Am Freitag hatten sie 50 Leichen in Leichentüchern an die Straße gelegt, an der am Donnerstag die beiden Bomben explodiert waren. Nach Polizeiangaben waren dabei mindestens 82 Menschen ums Leben gekommen, darunter ein Selbstmordattentäter.

Ein schiitischer Politiker sagte der Nachrichtenagentur dpa am Samstag, inzwischen sei die Zahl der Toten auf 97 gestiegen. Viele der etwa 150 Verletzten schwebten zudem noch in Lebensgefahr. Nach Angaben der Polizei hatte der Attentäter sich in einer Billardhalle in einem Schiiten-Viertel in die Luft gesprengt. Als Helfer und Journalisten eintrafen, sei zudem eine Autobombe detoniert.

Der Anschlag in Quetta gehörte zu einer Serie von Explosionen, bei der am Donnerstag in Pakistan insgesamt mehr als 100 Menschen umgekommen und etwa 230 verletzt worden waren.

Die sunnitische Gruppe Lashkar-e-Jhangvi bekannte sich zu der Tat in Quetta. Sie unterhält Verbindungen zu den Taliban und dem Terrornetz Al-Kaida. Schiiten werden in Pakistan immer wieder zum Opfer von Anschlägen sunnitischer Extremisten. Die Regierung ist nicht in der Lage, die anhaltende Gewalt gegen die Minderheit zu stoppen.

dpa

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