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Politik Osama bin Laden: Pate des globalen Terrors
Mehr Welt Politik Osama bin Laden: Pate des globalen Terrors
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12:46 02.05.2011
Wanted: Mit einem Bild und einem Steckbrief suchte das FBI über seine Internetseite nach dem mumaßlichen saudi-arabischen Terroristen Osama bin Laden. Quelle: dpa
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Osama bin Laden gilt als Verantwortlicher für die schlimmsten Terroranschläge des 21. Jahrhunderts mit Tausenden von Toten. Seit den Attentaten vom 11. September 2001 in New York und Washington ist er für viele Menschen zu einem Symbol des Bösen geworden. Radikale Islamisten verehrten den Anführer des Terrornetzes El Kaida dagegen und nahmen jede seiner Tonband- und Videobotschaften, die von arabischen Medien verbreitet werden, begierig in sich auf.

Obwohl die USA ein Kopfgeld von 25 Millionen Dollar auf den meistgesuchten Terroristen der Welt ausgesetzt haben, gelang es ihm über Jahre, sich einer Festnahme zu entziehen.

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Osama bin Laden wurde 1957 in Saudi-Arabien als eines von 57 Kindern des Bauunternehmers Mohammed Awad bin Laden geboren, der dort während des Baubooms ein Vermögen machte. Die Familie hat ihre Wurzeln im Jemen. Osama bin Laden war elf Jahre alt, als sein Vater bei einem Hubschrauberabsturz ums Leben kam.

Als sich Bin Laden 1979 den „Gotteskriegern“ anschloss, die in Afghanistan gegen die sowjetischen Besatzer kämpften, konnte er dafür in Saudi-Arabien noch Ehre einheimsen. Er half, unter den Augen der USA, den Nachschub an Waffen und arabischen Kämpfern zu organisieren. Nach Abzug der Russen aus Afghanistan trat er für kurze Zeit wieder in den Familienkonzern ein. Sein Privatvermögen soll zeitweilig 300 Millionen Dollar betragen haben.

Der Golfkrieg gegen den Irak 1991 bedeutete eine neue Wende in seinem Leben. Er kritisierte die Stationierung von US-Soldaten in Saudi-Arabien, was ihm Ärger mit dem dortigen Herrscherhaus einbrachte. Er verließ das Land und wich für fünf Jahre in den Sudan aus. 1996 wiesen ihn die Sudanesen auf amerikanischen Druck aus. Bin Laden ging zurück nach Afghanistan und wurde ein enger Verbündeter der Taliban.

Nach deren Sturz 2001 tauchte er unter und meldete sich fortan nur noch mit Hassbotschaften aus dem Untergrund zu Wort.

dpa