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Politik Österreichs Kanzler unter Korruptionsverdacht: Staatspräsident schaltet sich ein
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13:05 07.10.2021
Alexander Van der Bellen, Bundespräsident von Österreich (Archivbild)
Alexander Van der Bellen, Bundespräsident von Österreich (Archivbild) Quelle: Georg Hochmuth/APA/dpa
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Wien

In die Regierungskrise in Österreich schaltet sich nun auch Bundespräsident Alexander Van der Bellen ein. Das Staatsoberhaupt werde am Donnerstag und Freitag mit den Chefs aller Parlamentsparteien sprechen.

Das teilte die Präsidentschaftskanzlei der österreichischen Nachrichtenagentur APA mit. Den Auftakt am Donnerstagnachmittag machen der grüne Vizekanzler Kogler und der unter Korruptionsverdacht stehende Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP). Später sei SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagner zu Van der Bellen gebeten. Am Freitag folgen die Chefin der liberalen Neos und der Chef der rechten FPÖ, Beate Meinl-Reisinger und Herbert Kickl. Der Bundespräsident werde keine Statements abgeben.

Wurde wohlwollende Medienberichterstattung erkauft?

Laut Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) stehen enge Mitstreiter von Kurz im Verdacht, sich wohlmeinende Berichterstattung in einem Medienunternehmen erkauft zu haben, um Kurz ab 2016 den Weg an die Parteispitze und in das Bundeskanzleramt zu ebnen.

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RND/dpa

Der Artikel "Österreichs Kanzler unter Korruptionsverdacht: Staatspräsident schaltet sich ein" stammt von unserem Partner, dem RedaktionsNetzwerk Deutschland.