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Politik Obama erwägt Waffenlieferung an syrische Rebellen
Mehr Welt Politik Obama erwägt Waffenlieferung an syrische Rebellen
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11:20 03.05.2013
Barack Obama denkt über Waffenlieferungen an syrische Rebellen nach. Quelle: dpa
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Washington

Die USA erwägen Waffenlieferungen an syrische Rebellen. "Das ist eine Option", sagte Verteidigungsminister Chuck Hagel mit Blick auf einen möglichen Chemiewaffeneinsatz durch syrische Regierungstruppen. In Abstimmung mit internationalen Partnern prüfe man aber auch andere Möglichkeiten. Er selbst habe noch keine Entscheidung getroffen, fügte Hagel am Donnerstag auf Fragen von Journalisten hinzu.

Präsident Barack Obama äußerte sich demonstrativ zurückhaltend. Zwar sagte auch er, man prüfe derzeit "alle Optionen". Doch bei einem Besuch in Mexiko-Stadt fügte er hinzu: "Wir sollten sichergehen, dass wir hinschauen, bevor wir springen, und sichergehen, dass das, was wir tun, auch tatsächlich hilfreich ist."

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In der Vergangenheit hatte Washington Waffenlieferungen an die Opposition in Syrien kategorisch abgelehnt. Dies würde den Bürgerkrieg nur weiter anheizen, hieß es zur Begründung. Zudem könnten Waffen in die Hände von Islamiten fallen.

Als Antwort auf einen möglichen Chemiewaffeneinsatz in Syrien schloss Obama unlängst auch einen Militäreinsatz nicht ausdrücklich aus. Er habe bereits im letzten Jahr Militär und Geheimdienste um Vorschläge gebeten, wie man auf eine Eskalation in Syrien reagieren könne. Bevor es aber weitere Entscheidungen gebe, müsse es klare Beweise für einen Giftgaseinsatz des Regimes in Damaskus geben.

Hardliner aus den Reihen der oppositionellen Republikaner hatten bereits einen Militärseinsatz der USA gefordert, um eine Flugverbotszone durchzusetzen. Der Bürgerkrieg in dem arabischen Land dauert bereits über zwei Jahre, schätzungsweise 70.000 Menschen kamen bislang ums Leben.

dpa