Menü
Oberhessische Presse | Ihre Zeitung aus Oberhessen
Anmelden
Politik Neuer Maßstab für Corona-Regeln: Patientenschützer kritisieren Hospitalisierungsrate
Mehr Welt Politik Neuer Maßstab für Corona-Regeln: Patientenschützer kritisieren Hospitalisierungsrate
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
07:34 19.11.2021
Eugen Brysch, Vorsitzender der Deutschen Stiftung Patientenschutz.
Eugen Brysch, Vorsitzender der Deutschen Stiftung Patientenschutz.
Anzeige
Berlin

Bund und Länder haben aus Sicht der Deutschen Stiftung Patientenschutz noch immer keinen verlässlichen Maßstab zur Bewertung der Corona-Lage geschaffen. Die Hospitalisierungsrate sei weder eine aktuelle Zahl, noch spiegele der Wert die tatsächliche Belastung der Krankenhäuser wider, sagte Vorstand Eugen Brysch der Deutschen Presse-Agentur.

Überfällig sei ein „Covid-19-Radar“ für die Kliniken, der tagesaktuelle Parameter in den Blick nehme. Dazu gehörten Corona-Infizierte, Covid-19-Erkrankte, Corona-Verstorbene und die Auslastung aller Stationen.

Bund und Länder hatten am Donnerstag vereinbart, dass bei Überschreiten bestimmter Belastungsschwellen der Kliniken einheitlich härtere Corona-Maßnahmen greifen sollen. Orientierungsgröße soll die Hospitalisierungsrate des jeweiligen Landes sein. Dafür erfasst das Robert Koch-Institut (RKI) gemeldete Klinikaufnahmen von Corona-Patienten pro 100.000 Einwohner in einem Sieben-Tage-Zeitraum.

Mehr zum Thema

Merkel nach Corona-Gipfel: Schwellenregeln sollen „hochdramatische Lage“ beruhigen

Zahlen aus Sachsen fehlen: RKI meldet 52.970 Corona-Neuinfektionen – Inzidenz bei 340,7

Müller attackiert Ungeimpfte: „Zu viel Egoismus und zu viel Gleichgültigkeit“

Konkret soll es ausgehend davon künftig drei Stufen mit jeweils weitergehenden Beschränkungen geben - unter anderem mit flächendeckenden Zugangsregeln nur für Geimpfte und Genesene (2G).

RND/dpa

Der Artikel "Neuer Maßstab für Corona-Regeln: Patientenschützer kritisieren Hospitalisierungsrate" stammt von unserem Partner, dem RedaktionsNetzwerk Deutschland.