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Politik NPD stellt Kandidaten zur Bundespräsidentenwahl auf
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16:40 05.03.2012
Foto: Die rechtsextreme NPD stellt einen eigenen Kandidaten für die Bundespräsidentenwahl.
Die rechtsextreme NPD stellt einen eigenen Kandidaten für die Bundespräsidentenwahl. Quelle: dpa
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Berlin

Die rechtsextreme NPD hat den revisionistischen Historiker Olaf Rose als Kandidaten für die Bundespräsidentenwahl am 18. März nominiert. Darauf hätten sich die NPD-Fraktionen in den Landtagen von Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern geeinigt, teilte die NPD am Montag in Dresden mit. Rose behauptet unter anderem, der Hitler-Stellvertreter Rudolf Heß habe im alliierten Kriegsverbrecher-Gefängnis nicht Selbstmord begangen, sondern sei in Wirklichkeit ermordet worden.

Die NPD wird nach eigenen Angaben mit drei Wahlmännern in der Bundesversammlung vertreten sein: den beiden Fraktionsvorsitzenden Holger Apfel (Sachsen) und Udo Pastörs (Mecklenburg-Vorpommern) sowie einem sächsischen Abgeordneten. Bei der vergangenen Bundespräsidentenwahl 2010 hatten die Rechtsextremen den Liedermacher Frank Rennicke nominiert.

dpa

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