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Politik Misshandlungen von Migranten an der Grenze: Bundesregierung fordert Aufklärung von Kroatien
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13:49 11.10.2021
Die indische Migranten Nishademi (22) und Suhil (23) gehen mit Saif (33), Fatma (24) und ihrem Sohn Omar (1) aus Aleppo (Syrien) durch die Berge im Nordwesten Bosnien-Herzegowinas. Die Menschen wollen über die EU-Grenze nach Kroatien gelangen.
Die indische Migranten Nishademi (22) und Suhil (23) gehen mit Saif (33), Fatma (24) und ihrem Sohn Omar (1) aus Aleppo (Syrien) durch die Berge im Nordwesten Bosnien-Herzegowinas. Die Menschen wollen über die EU-Grenze nach Kroatien gelangen. Quelle: Manu Brabo/AP/dpa
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Berlin

Die Bundesregierung hat Berichte und Bilder über Misshandlungen von Flüchtlingen und Migranten an der kroatischen EU-Außengrenze „mit großer Sorge zur Kenntnis genommen“.

Die kroatischen Behörden müssten dies schnell und umfassend aufklären, sagte ein Sprecher des Auswärtiges Amtes am Montag in Berlin.

„Misshandlungen von Flüchtlingen und Migranten durch Grenzschützer sind nicht akzeptabel. Jede Art von Grenzschutz muss unter allen Umständen humanitären Standards gerecht werden, den geltenden völker- und europarechtlichen Bestimmungen entsprechen und die europäischen Grundwerte achten“, sagte er weiter.

EU-Kommission will Vorwürfen nachgehen

Die Bundesregierung begrüße, dass die EU-Kommission den schwerwiegenden Vorwürfen jetzt unmittelbar nachgehe und nachdrücklich Aufklärung bei den betroffenen EU-Mitgliedsstaaten eingefordert habe. Dabei habe sie die volle Unterstützung der Bundesregierung.

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Das Auswärtige Amt reagierte damit auf Berichte über illegale Zurückweisungen und Gewalt an der kroatischen Grenze zu Bosnien-Herzegowina. Auf den Bildern war zu sehen, wie maskierte Männer auf kroatischem Gebiet Flüchtlinge und Migranten mit Schlagstöcken zurücktreiben. Diese haben so keine Möglichkeit, einen Asylantrag zu stellen.

RND/dpa

Der Artikel "Misshandlungen von Migranten an der Grenze: Bundesregierung fordert Aufklärung von Kroatien" stammt von unserem Partner, dem RedaktionsNetzwerk Deutschland.