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Politik Merkel für Förderung der transatlantischen Beziehungen geehrt
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09:48 26.06.2009
Würdenträgerin: Bundeskanzlerin Angela Merkel und ihr US-Kollege Barack Obama. Quelle: Saul Loeb/afp

Besonders seien die Beziehungen zwischen den USA und Deutschland deshalb, weil sie auf den gleichen Fundamenten von Werten basierten, wie zum Beispiel der Achtung der Menschenrechte, sagte sie bei der Verleihung des Warburg-Preises des Vereins Atlantik-Brücke in der US-Hauptstadt. Die gemeinsame Sicherheits- und Außenpolitik sei die „tragende Säule“.

Beim Kampf gegen den Klimawandel seien sich Europa und die USA „so nah wie noch nie“, sagte Merkel mit Blick auf ein neues US-Gesetz zum Klimaschutz, das erstmals verbindliche Vorgaben zur Reduzierung des Schadstoffausstoßes vorsieht und über das am Freitag im Repräsentantenhaus abgestimmt werden sollte.

Mit Blick auf die Proteste im Iran sagte die Bundeskanzlerin, sie sei „erschüttert“, wie mit friedlichen Demonstranten umgegangen werde. Die Weltgemeinschaft müsse alles daran setzen, dass der Iran nicht an die Atombombe komme.

Die Laudatio in der Library of Congress in Washington hielt der ehemalige republikanische Senator Chuck Hagel. Die Atlantik-Brücke wurde 1952 während des Kalten Krieges als private, überparteiliche und gemeinnützige Organisation mit dem Ziel gegründet, eine Brücke zwischen Nachkriegsdeutschland und den USA zu schlagen. Zu den Mitgliedern zählen 500 führende Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft, den Medien und Wissenschaften. Bisherige Preisträger waren unter anderem Ex-Bundeskanzler Helmut Kohl (1996) und Ex-US-Außenministerin Condoleezza Rice (2007).

Merkel trifft im Rahmen ihrer US-Reise am Freitag zuerst die Präsidentin des US-Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi. Anschließend macht sie ihren Antrittsbesuch im Weißen Haus bei US-Präsident Barack Obama.

afp

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