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Politik Macron teilt nach Klima-Beschwerde gegen Greta aus
Mehr Welt Politik Macron teilt nach Klima-Beschwerde gegen Greta aus
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20:36 24.09.2019
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron beim UN-Klimagipfel. Die Beschwerde bei den UN von Greta Thunberg und Co. kommt bei ihm nicht gut an. Quelle: Jason Decrow/FR103966 AP/dpa
Paris

Frankreichs Präsident hat Klima-Aktivistin Greta Thunberg für eine Beschwerde beim Kinderrechtsausschuss der Vereinten Nationen gegen Frankreich, Deutschland und drei weitere Staaten kritisiert. Die jungen Aktivisten sollten sich auf diejenigen konzentrieren und Druck ausüben, die versuchten, Dinge zu blockieren, sagte Emmanuel Macron dem französischen Radiosender Europe1 am Dienstag. Er habe nicht das Gefühl, dass das die französische oder die deutsche Regierung sei, so Macron.

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Thunberg und 15 weitere Jugendliche hatten zuvor eine Beschwerde bei den UN eingereicht. Darin erklärten sie, dass Frankreich, Deutschland, die Türkei, Argentinien und Brasilien nicht genug gegen den Klimawandel unternehmen und damit gegen die vor 30 Jahre verabschiedete UN-Kinderrechtskonvention verstoßen würden. Laut der Anwälte der Jugendlichen wurden die fünf Länder ausgewählt, weil sie die größten Umweltverschmutzer seien, die sich dem Beschwerdeverfahren für Kinder an den UN-Ausschuss angeschlossen haben.

Inoffizielle Unterstützung von UNICEF

Die Beschwerde ist aufgrund eines Zusatzprotokolls zur Kinderrechtskonvention möglich. Die Kinder und Jugendlichen zwischen 8 und 17 Jahren aus Argentinien, Brasilien, Deutschland, Frankreich, Indien, den Marshallinseln Nigeria, Palau, Südafrika, Schweden, Tunesien und den USA werden dabei von einer Rechtsanwaltskanzlei unterstützt. Auch Unicef unterstützt das Anliegen der Kinder, ist aber nicht offizieller Partner der Beschwerde.

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RND/dpa

„How dare you“ – Diese Worte hat die Klimaaktivistin Greta Thunberg auf dem UN-Klimagipfel den Mächtigen dieser Welt entgegengehalten. Viele sehen in Thunberg die Stimme der jungen Generation. Ihre Worte könnten einmal als historisch gelten – womöglich in einer Reihe mit Reden von Martin Luther King, Barack Obama und anderen.

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