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Politik Lehrer streiken an Berliner Schulen
Mehr Welt Politik Lehrer streiken an Berliner Schulen
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09:51 18.02.2013
Heute streiken Lehrer in Berlin, morgen bundesweit. Quelle: dpa
Berlin

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat nach eigenen Angaben 8000 Lehrer und 4500 Erzieher aufgerufen, die Arbeit am Montag niederzulegen. Es werden Streiks an mehr als 100 der rund 800 Schulen in Berlin erwartet. Um 11.30 Uhr ist eine Kundgebung vor der Geschäftsstelle der Tarifgemeinschaft der Länder (TdL) geplant, an der auch die GEW-Bundesvorsitzende Ilse Schaad teilnehmen will.

Die Gewerkschaften fordern für die Beschäftigten unter anderem 6,5 Prozent mehr Geld. Außerdem wollen sie erreichen, dass die Gehaltsgruppen der rund 200.000 angestellten Lehrer bundesweit per Tarifvertrag einheitlich geregelt werden.

Am Donnerstagabend war die zweite Runde der Tarifverhandlungen in Potsdam ohne Ergebnis abgebrochen worden, ein für Freitag angesetzter zweiter Verhandlungstermin wurde gestrichen. Ein Angebot der Arbeitgeber gab es nicht. Die Verhandlungen wurden auf den 7. und 8. März vertagt

Auch in Hannover soll gestreikt werden

Ab Dienstag treffen die Warnstreiks im öffentlichen Dienst auch die Region Hannover. An einigen Schulen in Stadt und Umland droht Unterrichtsausfall. Besonders betroffen sollen Förderschulen sein. Wie groß die Einschränkungen seien werden, war bis zum Wochenende noch unklar, weil verbeamtete Lehrer nicht streiken dürfen – von den 96 000 Beschäftigte im niedersächsischen Schuldienst sind aber nur etwa 9000 Lehrer Angestellte. Für eine ebenfalls am Dienstag angesetzte Demonstration durch Hannovers Innenstadt rechnet die Gewerkschaft mit 400 Teilnehmern. Um 14.30 Uhr soll es eine zentrale Kundgebung am Kröpcke geben.

Die Gewerkschaften fordern 6,5 Prozent mehr Lohn für die Angestellten vom Land. Für Donnerstag rufen sie auch zum Streik an der Medizinischen Hochschule Hannover auf. Daran könnten sich mehr als 6500 Angestellte aus Pflege, Technik und Verwaltung beteiligen. Von Streiks betroffen werden auch die Hochschulen. Die Auswirkungen dürften aber wegen der Semesterferien gering ausfallen.

dpa/ges/mhu

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