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Politik Länder müssen offenbar weniger Impfdosen abnehmen
Mehr Welt Politik Länder müssen offenbar weniger Impfdosen abnehmen
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23:03 11.01.2010
Aufgrund der nun erzielten Einigung sparen die Länder einen dreistelligen Millionenbetrag. Quelle: Florian Wallenwein
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Die Bundesländer müssen nach Informationen der „Bild“-Zeitung jetzt noch 34 der bestellten 50 Millionen Dosen des bestellten Schweinegrippe-Impfstoffs abnehmen. Darauf hätten diese sich mit dem Hersteller Glaxo Smith Cline geeinigt, berichtete die „Bild“-Zeitung (Dienstagausgabe). Eine Sprecherin von Glaxo Smith Cline bestätigte auf Anfrage lediglich, dass es eine Einigung gegeben habe. Die genauen Zahlen sollten in den nächsten Tagen bekanntgegeben werden, wenn alle Landeskabinette und alle Gremien des Herstellers zugestimmt hätten.

Ursprünglich hatten die Länder geplant, die Hälfte der 50 Millionen georderten Dosen wieder abzubestellen. Da pro Person eine einmalige Impfung ausreiche, genügten 25 Millionen Dosen, hatte der Staatssekretär im damals noch federführenden thüringischen Gesundheitsministerium, Hartmut Schubert, am 30. Dezember erklärt.

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Aufgrund der nun erzielten Einigung sparen die Länder laut „Bild“ 133 Millionen Euro, da eine Impfdosis 8,33 Euro koste. Dazu sagte die Glaxo-Sprecherin, der Abnahmepreis liege tatsächlich bei rund 7 Euro. Möglicherweise seien in die 8,33 Euro noch die Kosten für Kanülen, Verbandsmaterial und Ähnliches eingerechnet.

ap