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Politik Kultusminister räumen Probleme an Hochschulen ein
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19:30 18.06.2009

Die Minister teilten die Kritik protestierender Studenten an der Umsetzung, dem Umsetzungstempo, der Stoffverdichtung und organisatorischen Problemen vor Ort, sagte der Kultusminister von Sachsen-Anhalt, Jan-Hendrik Olbertz (CDU) am Donnerstag in Berlin nach einem Treffen mit studentischen Vertretern am Rande der Kultusministerkonferenz (KMK). „Es gibt erhebliche Umsetzungsprobleme, die wir sehr ernst nehmen“ fügte Olbertz hinzu.

Unter dem Motto „Geld für Bildung statt für Banken“ hatten die Studenten bei dem Gespräch ein Rettungspaket für Bildung in Höhe von 100 Milliarden Euro gefordert, um „die soziale und politische Krise im Bildungssystem nachhaltig abzuwenden.“ Zudem verlangten sie eine Abschaffung der Studiengebühren, mehr Geld für das Bildungssystem sowie eine Überarbeitung der Bachelor- und Master-Studiengänge. Beim Treffen mit den Ministern erhielten die Studenten aber keine klaren Antworten auf ihre Forderungen und wurden an die Kultusministerien der Länder verwiesen: „Hier ist offensichtlich nicht der Ort, wo man diese Probleme lösen kann“, sagte Georg Frankl, Student an der Freien Universität Berlin.

Die Kultusminister wollen über die erörterten Fragen in ihren einzelnen Länderministerien beraten und die Fragen herausarbeiten, die in der Zuständigkeit der KMK liegen, sagte der KMK-Vorsitzende, Mecklenburg-Vorpommerns Ressortchef Henry Tesch (CDU). Die KMK wolle auch überprüfen, ob die selbst empfohlenen Rahmenbedingungen, insbesondere bei der Dauer von Bachelor - und Master-Studiengängen nicht auch eine Ursache für die Umsetzungsprobleme seien, sagte Sachsens Ministerin für Wissenschaft und Kunst, Eva-Maria Stange (SPD), nach dem Treffen mit den Studenten.

ddp

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