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Politik Koalition lehnt Bundesratsinitiative zur Frauenquote ab
Mehr Welt Politik Koalition lehnt Bundesratsinitiative zur Frauenquote ab
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14:53 18.04.2013
Ursula von der Leyen und ihre Kollegen stimmen am Donnerstag über die Frauenquote ab. Quelle: dpa
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Union und FDP verfügen zusammen über 330 der insgesamt 620 Stimmen im Bundestag. Insgesamt wurden 598 Stimmen bei der namentlichen Abstimmung abgegeben. Für den von SPD und Grünen regierten Bundesländern eingebrachten Antrag stimmten 277 Abgeordnete. Es gab eine Enthaltung. Die Opposition verfügt zusammen mit den Linken im Bundestag über 289 Stimmen. Ein Abgeordneter ist fraktionslos.

Der Bundesratsantrag sah vor, Aufsichtsräten börsennotierter Unternehmen ab 2018 eine Frauenquote von 20 Prozent vorzuschreiben. Ab 2023 sollte diese Quote auf 40 Prozent steigen. Zunächst hatten Arbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) sowie mehrere weibliche Unionsabgeordnete signalisiert, diesem Antrag zuzustimmen. Daraufhin hatte die CDU-Spitze einen Schwenk vollzogen und angekündigt, eine Zielvorgabe von 30 Prozent bis 2020 ins Wahlprogramm zu schreiben. Die FDP lehnt mit großer Mehrheit eine gesetzliche Frauenquote ab.

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dpa