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Politik Koalition einigt sich auf Wehrdienst-Verkürzung
Mehr Welt Politik Koalition einigt sich auf Wehrdienst-Verkürzung
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17:50 17.05.2010
Künftig nur noch sechs statt neun Monate: Rekruten bei der Grundausbildung. Quelle: dpa
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Die Koalition hat sich auf eine Wehrdienst-Verkürzung geeinigt. Wehrdienst und Zivildienst sollen nur noch sechs Monate dauern. Darauf hat sich eine Spitzenrunde der Koalitionsfraktionen am Montag in Berlin nach Informationen der Nachrichtenagentur dpa verständigt. Dies war im Koalitionsvertrag vereinbart worden. Zuletzt war aber über eine freiwillige Verlängerung des Zivildienstes gestritten worden. Soziale Einrichtungen hatten vor Engpässen gewarnt.

Neu ist nun, dass der Zivildienst freiwillig um drei bis sechs Monate verlängert werden kann. Dies soll der Zivildienstleistende aber erst zwei Monate nach Beginn seines Dienstes entscheiden, hieß es. Die Verlängerung des Zivildienstes war bei der FDP bis dahin strittig. Die Liberalen hatten im Wahlkampf gefordert, Wehr- und Zivildienst auszusetzen. Auf Drängen der FDP hatte sich die schwarz- gelbe Koalition dann auf eine Verkürzung des Wehrdienstes auf sechs Monate verständigt.

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Die Reform sollte nach den bisherigen Plänen noch vor der Sommerpause verabschiedet werden und ab Oktober gelten. Der Zivildienst sollte schon zum 1. August verkürzt werden.

dpa