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Politik KKH will gegen bestechliche Ärzte vorgehen
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07:29 03.09.2009
KKH-Chefermittlerin Dina Michels. Quelle: Nancy Heusel (Archiv)
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Bestechliche niedergelassene Ärzte würden bisher nicht verfolgt: „Ich weiß von keiner einzigen Anklage gegen einen Arzt“, sagte Michels. Gemäß Bestechungsparagraf 299 können nur „Angestellte oder Beauftragte eines geschäftlichen Betriebes“ bestraft werden. Michels sagte, die Staatsanwälte sähen in den Ärzten aber keine Beauftragten der Kasse.

Laut Michels ist die Bestechung niedergelassener Ärzte auch jenseits der Krankenhäuser verbreitet - etwa bei der Zusammenarbeit mit Sanitätshäusern und Hörgeräteakustikern. Manche Anbieter hätten „die Gebiete regelrecht unter sich aufgeteilt“. Manche zahlten den Ärzten die Kosten für eine Arzthelferin oder die Auto-Leasingrate der Frau.

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ddp