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Politik Ja zu Homo-Ehe und Marihuana-Konsum
Mehr Welt Politik Ja zu Homo-Ehe und Marihuana-Konsum
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08:22 07.11.2012
Washington

52 Prozent der Befragten stimmten am Dienstag mit Ja, wie die US-Fernsehsender CNN und NBC nach Auszählung von 93 Prozent der Stimmen berichteten. Auch in den Bundesstaaten Maine und Washington deutete sich eine Zustimmung an. CNN meldete auf der Basis von jeweils gut der Hälfte der ausgezählten Stimmen, dass 54 Prozent in Maine mit Ja votierten und 52 Prozent in Washington. Die staatliche Anerkennung von homosexuellen Paaren ist in den USA ein besonders umstrittenes Thema. Auch in Minnesota wurde über das Thema abgestimmt. In sechs US-Bundesstaaten und in der Hauptstadt Washington sind Homo-Ehen bereits legal.

In den Bundesstaaten Colorado und Washington haben sich die Wähler zudem in einem Referendum für die Legalisierung des Gelegenheitskonsums von Marihuana ausgesprochen. Im Rocky-Mountains-Staat Colorado votierten 52,7 Prozent der Wähler für die Maßnahme, 47,3 Prozent dagegen, wie die Zeitung "Denver Post" nach Auszählung der Hälfte der Stimmen berichtete. Der Nachrichtensender CNN gab die Zahlen mit 53 Prozent für die Legalisierung und 47 Prozent dagegen an. Im Westküstenstaat Washington stimmten nach Angaben von CNN und des Senders NBC 55 Prozent der Wähler dafür, den Gelegenheitskonsum von Marihuana zu entkriminalisieren. Dort wurde bis zu diesem Zeitpunkt ebenfalls die Hälfte der Stimmen ausgezählt. Auch im Westküstenstaat Oregon war über die Legalisierung von Marihuana abgestimmt worden. Dort zeichnete sich laut CNN nach Auszählung von 47 Prozent der Stimmen hingegen ab, dass die Wähler eine Legalisierung mit 55 Prozent mehrheitlich ablehnten. 45 Prozent waren demnach dafür. Drei weitere Staaten - Arkansas, Montana und Massachusetts - hatten Referenden darüber abgehalten, ob Marihuana für medizinische Zwecke erlaubt werden soll.

Von Alexander Dahl (mit: dpa)

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