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Politik Ivanka Trump macht sich bei Johnson-Gratulation mit Rechtschreibfehler zum Gespött
Mehr Welt Politik Ivanka Trump macht sich bei Johnson-Gratulation mit Rechtschreibfehler zum Gespött
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06:17 24.07.2019
Ivanka Trump Quelle: imago images / Agencia EFE
Washington

Nach seinem Sieg im Rennen um die Nachfolge von Premierministerin Theresa May hat der künftige britische Regierungschef Boris Johnson Glückwünsche aus aller Welt erhalten. Unmittelbar nach der Bekanntgabe des parteiinternen Wahlergebnisses twitterte US-Präsident Donald Trump am Dienstag, er gratuliere Johnson dazu, neuer Premier zu werden. „Er wird großartig sein!“, schrieb Trump.

Was seine Tochter schrieb, war allerdings weniger großartig. Die 37-Jährige twitterte: „Herzlichen Glückwunsch, Boris Johnson, zum Amt als neuer Premierminister von United Kingston.“ Aus dem Königreich machte sie damit kurzerhand die Hauptstadt von Jamaika – und sich selbst im Netz zum Gespött.

„Was für eine Erleichterung!“

Ein User schrieb: „Oh, danke dafür. Es sieht so aus, als wäre Boris Johnson Premierminister von United Kingston. Was für eine Erleichterung! Oh nein, Moment, das ist Ivanka Doofi Trump am Twittern!“

Eine Nutzerin twitterte: „Ich liebe es, dass Ivanka bereits Johnsons Gespür für Details kanalisiert.“

Eine andere kommentierte: „Das Internet vergisst nie. Liegt das United Kingston neben Whales?“ – und spielte damit auf einen anderen missglückten Tweet von Ivankas Vater Donald an. Dieser hatte erst im Juni Prinz Charles als „Prince of Whales“ bezeichnet – den Prinzen der Wale.

„Du klingst wie dein Vater“

Auch andere Kommentare befassten sich damit, dass Ivanka in Trumps unrühmliche Twitter-Fußstapfen trat: „Kein Wunder, warum sie seine Lieblingstochter ist.“, „Du klingst wie dein Vater“.

Versöhnlichere Worte gab es hingegen von einer anderen Userin: „Ich bin sicher, Boris freut sich auch auf eine besondere Beziehung zu den Vereinigten Steaks.“

Johnson soll am Mittwoch zum Premierminister ernannt werden

Johnson hatte das Rennen um die May-Nachfolge am Dienstag klar für sich entschieden. Er setzte sich mit rund zwei Dritteln der Stimmen gegen seinen Rivalen Jeremy Hunt durch. „Sie werden in diesem kritischen Augenblick ein großartiger Premierminister für unser Land sein“, erklärte der unterlegene Außenminister Hunt. May selbst teilte mit, Johnson genieße ihre „volle Unterstützung von den Hinterbänken“.

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Johnson ist durch den Abstimmungssieg Chef der Konservativen Partei und soll am Mittwoch von Königin Elizabeth II. zum Premierminister ernannt werden. Es ist unklar, ob er in dieser Position einen Ausweg aus der festgefahrenen Situation beim britischen EU-Austritt finden kann. Beim Brexit gilt der 55-Jährige als entschiedener Hardliner.

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Von RND/ak

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